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Donnerstag, 17. September 1998   Kommentare & Karikatur
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Suche nach der Ursache des Grubenunglücks von Lassing

Minister: Abbau war illegal

Ein Haus steht am 18. Juli 1998 halb versunken in dem Kratersee, der sich über dem eingestürzten Bergwerk in Lassing gebildet hat.

Wien - Das Grubenunglück von Lassing wurde vermutlich durch illegalen Abbau verursacht, erklärte der für Bergbau in Österreich zuständige Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner. Bundeskanzler Viktor Klima versprach unterdessen, die Öffentlichkeit werde "die ganze Wahrheit" über das Unglück erfahren.

Er sei entsetzt, daß das Unglück keine Naturkatastrophe, sondern offenbar von Menschenhand verursacht worden sei, sagte Farnleitner im österreichischen Fernsehen. Die Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen. Die Bergwerksbetreiber bestreiten, daß in einer Sohle - einem waagerechten Tunnelbau ohne direkten Zugang nach oben - knapp unter der Oberfläche illegal Talk abgebaut wurde. Bei dem Unglück am 17. Juli wurden elf Bergmänner verschüttet. » Fortsetzung

  • Erfolge und Pannen - Chronologie des Grubenunglücks von Lassing

  • Just running: Die aktuellen Filmstarts

    Kinologo Liebe, Thrill und TodLiebe und Tod

    Doris Dörrie, Ahn-Frau des deutschen Komödien-Booms, war nicht zum Lachen zumute, als sie ihren jüngsten Streifen "Bin ich schön?" nach dem Tod ihres Partners allein vollendete. Trotzdem sind ihre Geschichten von Menschen auf der Suche nach dem Glück zu einer prallen Hommage an das Leben geworden.

    Auch Regisseur Steven Soderbergh hat ein sehr gelungenes Stück Kino abgeliefert: Out of Sight ist eine gewiefte Kriminalkomödie um eine unmögliche Romanze, bei der es zwischen dem Gauner George Clooney und der schönen Jennifer Lopez als Cop heftig kracht und herrlich funkt. Leiser aber gefährlicher ist die Spannung am College von Tim und Chris. Als "Mörderische Freunde" schrecken sie in ihrem Ehrgeiz auch vor tödlichen Tricks nicht zurück. Eine perfide Story und satter schwarzer Humor machen den Thriller von Dan Rosen ausgesprochen sehenswert.(to)

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    Indische Bettler: Kleingeld abschaffen

    Neu Delhi - Indische Bettler wollen das Kleingeld abschaffen lassen, weil sie sich kaum noch etwas dafür kaufen können. Bei einer Demonstration in Jabalpur im westindischen Bundesstaat Madhya Pradesh beklagten sie, daß die fünf-, zehn- und 20-Paise-Münzen nichts mehr wert seien. 100 Paise sind eine Rupie (vier Pfennig). Kleine Münzen sollten aus dem Verkehr gezogen werden, verlangten die Bettler. Selbst eine Tasse Tee vom fliegenden Händler koste zwei Rupien.

    Betteln ist in Indien ein Beruf. Auf der Suche nach Almosen sitzen Bettler an Tempeln und Moscheen oder stehen an Ampeln und bitten um "Bakschisch". Ladenbesitzer, Autofahrer und Fußgänger halten meist eine "Bettlertasche" mit kleinen Münzen für sie bereit. Spenden unter einer Rupie weisen viele Bettler aber mittlerweile ab. In Neu Delhi bringen es manche auf 150 Rupien pro Tag, mehr als ein ungelernter Tagelöhner verdient. In der südindischen Stadt Madras gründeten Bettler eine Handelskammer. Jedes Mitglied bekommt ein eigenes Revier, um Rivalitäten zu vermeiden und die Einnahmen zu erhöhen. dpa


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