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"O`klickt is!" - Bilder wie im Oktoberfest-Rausch

Oktoberfest-Start bei strahlendem Wies'n-Wetter

Zum 165.: "O'zapft is"

Bayrische Polit-Größen mit Bier-Insignien:
Ministerpräsident Stoiber (samt Frau), OB Ude (samt Frau)
im traditionellen Oktoberfest-Outfit

München - Bayerns Landeshauptstadt München befindet sich wieder im alljährlichen Wies'n-Taumel.

Mit dem traditionellen Schrei "O'zapft is" eröffnete am Samstag schlag Zwölfe Münchenes Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) das 165. Münchener Oktoberfest. Zuvor hatte er das erste 200-Liter-Faß Wies'n Bier im Schottenhammel-Festzelt mit drei (natürlich zünftigen) Schlägen angestochen.

Zehntausende feierten schon am Eröffnungstag den farbenprächtigen Einzug der Festwirte. Zum großen Trachtenumzug am Sonntag durch Münchens Straßen mit rund 8000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland kamen über 100.000 Zuschauer in die Isarmetropole.

Proppevoll und immer teurer - trotzdem:
Die Wies`n ist ein Muß:

Wies`n-Bier ist wieder teurer

Die Veranstalter erwarten auf dem 16tägigen weltweit größten Volksfest wieder weit über sechs Millionen Besucher aus aller Welt. Die Maß Wies'n-Bier kostet in diesem Jahr zwischen 10,40 und 11,30 Mark. Damit ist der Liter Bier gegenüber dem vergangenen Jahr, als sein Preis in den 14 großen Bierzelten zwischen 10,20 bis 10,90 Mark lag, erneut einige Zehner teurer geworden.

Schon am ersten Wies'n-Wochenende drängten nach Angaben der Veranstalter bei sonnigem Herbstwetter Hunderttausende auf die traditionsreichen Bier-Party. "Sehr lebhaft", wenn auch "nicht rekordverdächtig", umschrieb eine Sprecherin der Festleitung den Besucheransturm. Am Samstagabend sei man "immer noch durchgekommen", obwohl die 14 großen Bierzelte mit ihren 94.000 Plätzen "proppevoll" waren.

... und auch sonst alles beim alten

Die Festwirte konnten sich bereits im Vorfeld vor Reservierungswünschen kaum retten. "Ausgebucht" hieß es in etlichen Bierzelten. Offenbar gehe es gerade den kleinen und mittleren Firmen wirtschaftlich inzwischen besser, so daß sie stärker als in den Vorjahren wieder Kunden und Mitarbeiter zur Wies'n ausführten, hieß es bei den Wirten.

Dreifach-Rausch: Erster Oktoberfest-Toter 1998

Die andere Seite des Wies`n-Vergnügens:
Alkoholisierte schlafen ihren Rausch aus

Schon wenige Stunden nach der Eröffnung verzeichnete die Wies'n allerdings auch schon ihren ersten Toten. Ein 24jähriger Deutscher hatte nach Polizeiangaben zunächst angeblich fünf Maß Bier getrunken, dann Drogen genommen und war schließlich noch Schiffschaukel gefahren. Danach sei er zusammen- gebrochen und in einem Krankenhaus gestorben.

Im vergangenen Jahr hatten rund 6,4 Millionen Menschen beim Oktoberfest über fünf Millionen Maß Bier sowie fast 700.000 Hendl und 64.000 Schweinshaxen konsumiert.

Reuters - Fotos: AP, dpa/Reuters
Gešndert am 20. September 1998 21:18 von to
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