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Gesamte Saison gefährdet

New York - In der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA macht sich Alarmstimmung breit. Wegen Streitigkeiten um einen neuen Arbeitsvertrag wird inzwischen sogar die Abesetzung der gesamten Saison diskutiert.

"Wir nähern uns langsam der Gefahrenzone", erklärte NBA-Boß David Stern. Wenn sich die Team-Besitzer und die Spielergewerkschaft bis Anfang Dezember nicht einigen und danach sehe es absolut nicht aus, werde es keinen Sinn mehr machen, die Saison noch zu spielen. Die ersten beiden Wochen der diesjährigen Spielzeit wurden bereits ersatzlos gestrichen, und in der kommenden Woche sollen die nächsten beiden Wochen abgesetzt werden. Die ausgesperrten Profis lehnen den Vorschlag der Club-Eigentümer ab, zwecks Kostendämmung die Spielergehälter besser kontrollieren zu wollen. Notfalls wollen die NBA-Profis sogar eine eigene Liga gründen. Am Donnerstag trafen sich 240 Spieler in Las Vegas, darunter die Superstars Michael Jordan und Scottie Pippen (Chicago Bulls), Shaquille O'Neal (Los Angeles Lakers) sowie Karl Malone (Utah Jazz), zur Lagebesprechung.

"Wir werden zusammenhalten"

"Wir haben diesen Kampf nicht angefangen. Wir werden zusammenhalten. Wir haben solange um unsere Position gekämpft, daß wir jetzt nicht weich werden dürfen", sagte Jordan. Mehr als 100 Profis haben je 25.000 Dollar gespendet, um Spieler mit niedrigeren Gehältern finanziell zu unterstützen, während die Gehaltsschecks ausbleiben.
sid - Foto: AP
Geändert am 23. Oktober 1998 11:10 von jp
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