250.000 Menschen sahen den Start der Raumfähre "Discovery":
Amerika fiebert mit John Glenn
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| John Glenn heute (l.) und 1962 (r.). Die Raumfahrtlegende ist erneut ins All gestartet. |
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Cape Canaveral - Mit 19minütiger Verspätung ist am Donnerstag die US-Raumfähre "Discovery" mit dem 77jährigen Weltraum-veteranen John Glenn an Bord ins All gestartet. Bis zu eine Million Menschen, darunter auch US-Präsident Bill Clinton und seine Frau Hillary, waren eigens nach Cape Canaveral in Florida gekommen, um das Ereignis bei strahlendem Sonnenschein zu verfolgen.
Am Beispiel Glenns, der vor 36 Jahren als erster Amerikaner in einem Raumschiff die Erde umkreiste, sollen die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf einen gealterten Körper beobachtet werden. Bevor die "Discovery" abheben konnte, mußte die Nasa den Countdown gleich zweimal stoppen: zunächst wegen eines Alarmsignals aus dem Cockpit, dann wegen eines Flugzeugs, das in den gesperrten Luftraum eingedrungen war. Die beiden Zusatzraketen wurden planmäßig zwei Minuten nach dem Start abgesprengt, während die "Discovery" den Weg zu ihrer Umlaufbahn fortsetzte.
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