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. . . Bayern weiter auf drei Hochzeiten

Lizarazus Treffer zum 4:2 macht alles klar.  

Die in dieser Spielzeit daheim noch ungeschlagenen Duisburger begannen die Partie überraschend forsch. Vor allem der vom Nachbarn Bayer Leverkusen ausgeliehene tschechische Internationale Frydek setzte bei seinem Debüt im MSV-Dress im offensiven Mittelfeld Akzente und sorgte dafür, daß die "Zebras" in den ersten 45 Minuten die beste Leistung seit langem zeigten. Die Münchner, die wie angekündigt ohne fünf verletzte Leistungsträger antraten, agierten dagegen in der Anfangsphase äußerst umständlich und pomadig. Ihr Spiel lahmte auch deshalb, weil Regisseur Effenberg erneut fitgespritzt werden mußte.

MSV vergab Riesenchancen

Fast zwangsläufig ergaben sich so die besseren Möglichkeiten für den MSV. Vor allem die brandgefährlichen Beierle (8.), den Linke im letzten Moment störte, und Komljenovic (22.) verpaßten zu Beginn zwei Riesen-Chancen. Die Bayern wachten erst nach rund einer halben Stunde auf - schon wurde es gefährlich, aber Zickler (28.) und Elber (33.) scheiterten. Vier Minuten später machte es Beierle besser: Nach Vorarbeit von Andersen köpfte er zunächst an die Latte, doch der herunterfallende Ball trudelte dank seines "Tor-Dralles" über die Linie. Komljenovic (43.) hätte noch vor der Pause erhöhen können, doch sein 18-m-Schuß klatschte an die Latte und ging von da ins Aus.

Beierle mit Knalleffekt

Kurz nach dem Wechsel sorgte Beierle für den nächsten Knalleffekt. Im Zusammenspiel der überragenden MSVer stand der vom Zweitligisten Stuttgarter Kickers verpflichtete Torjäger nach Kopfball-Vorlage von Komljenovic goldrichtig und erzielte den zweiten Treffer. Damit waren die Bayern endgültig gereizt - und schlugen nun im Stil eines Klasse-Teams zurück: Dank Elbers Doppelschlag war binnen vier Minuten der Gleichstand hergestellt. So, wie der Duisburger Schwung dahin war, kamen die Bayern immer stärker auf. Mit der Einwechslung der Stürmer Jancker und Salihamidzic, der Jeremies den vorentscheidenden dritten Treffer glänzend auflegte, bewies Hitzfeld ein glückliches Händchen und konnte mit seiner Mannschaft am Ende verdientermaßen jubeln.
Cai Philippsen, dpa - Fotos: dpa

Geändert am 29. Oktober 1998 11:57 von ar
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