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3:2 gegen Düsseldorf

Überzeugender Sieg der Bremer

 Bremen-Kapitän Herzog im Duell mit Katemann.

Bremen - Torsten Frings hat den SV Werder Bremen ins Viertelfinale des DFB-Pokalwettbewerbs geführt. Mit zwei Treffern leitete der am Mittwoch abend überragende Jungstürmer (16./66.) den knappen, aber verdienten 3:2 (1:1)-Erfolg der Hanseaten über den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf ein.

Vor 7 000 Zuschauern im Weserstadion steuerte Maximow (50.) den dritten Treffer für die Bremer bei, deren Trainer Felix Magath damit ein gelungenes Heim-Debüt feiern konnte. Für die eine Halbzeit lang nahezu gleichwertigen Rheinländer trafen Dobrowolski (30.) und Pizarro (86.).

Frings kömpft Bremen zur Führung

Magath setzte gegen den Zweitligisten ganz auf Offensive. Während diesmal der Schweizer Wicky den Libero-Posten übernahm, rückte Ex-Nationalspieler Eilts ins defensive Mittelfeld, um den Spielmachern Herzog und Maximow den Rücken frei zu halten. Die Bremer übernahmen sofort die Initiative und erspielten sich gute Einschußmöglichkeiten, doch Frings (5.) und Herzog (12.) scheiterten. Elf Minuten nach seiner ersten Torchance machte es Frings besser. Der Stürmer, der für den erneut auf die Tribüne verbannten Fünf-Millionen-Einkauf Ailton zum Zuge kam, köpfte eine präzise Roembiak-Flanke zur Führung ein.

Die Hanseaten schienen die Begegnung nun voll im Griff zu haben. Die Gäste, die aus einer verstärkten Abwehr operierten, vertrauten weiter auf ihr Konterspiel - und waren nach einer halben Stunde erfolgreich. Der Russe Dobrowolski ließ Gegenspieler Benken aussteigen und überwand den chancenlosen Schlußmann Rost mit einem placierten Drehschuß. Dieser Gegentreffer lähmte Werder stark, so daß die Partie bis zur Pause vor sich hinplätscherte.

Abgestaubter Führungstreffer

Nach dem Wechsel kamen die Hausherren wieder entschlossen aus der Kabine - und hatten Glück: Nach einem weiten Einwurf von Herzog verpaßten Freund und Feind das Leder, so daß Maximow nur noch zum wichtigen Führungstreffer abstauben mußte. Die Gäste gaben nun ihre Zurückhaltung auf und suchten ihrerseits die Offensive, doch der Schuß ging nach hinten los. Nach einem klassischen Konter über drei Stationen spielte Nationalspieler Bode Frings, der neben Maximow bester Bremer war, mustergültig frei. Damit war die Entscheidung gefallen, denn das Anschlußtor kam für die wackeren Gäste zu spät.
Hans Joachim Zwingmann, dpa - Foto: dpa

Geändert am 29. Oktober 1998 12:29 von ar
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