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. . . Amerika fiebert mit John Glenn

Glenns Missionen im Vergleich

"Dies ist ein großer Tag für die USA und für die älteren Menschen", sagte Präsident Clinton. Der Senator aus Ohio ist der bislang älteste Mensch, der in den Weltraum startete. "Auf daß die Tragflächen der 'Discovery' uns in die Zukunft emporheben", hieß es im letzten Gruß der Startkontrolle an die siebenköpfige Besatzung. Start-Kommentatorin Lisa Malone fügte hinzu: "Start der 'Discovery' mit einer Mannschaft von sechs Astronauten-Helden und einer amerikanischen Legende".

Erstmals ist unter der Shuttle-Besatzung auch ein Spanier, Pedro Duque (35). Er soll wichtige Arbeiten ausführen, die für den Bau der internationalen Raumstation von Bedeutung sind, wie die europäische Raumfahrtbehörde ESA mitteilte. Zu der siebenköpfigen Crew zählt auch die japanische Astronautin Chiaki Mukai. Leiten wird die neuntägige Mission Kommandant Curtis Brown. Neben der medizinischen Untersuchung Glenns stehen 73 weitere wissenschaftliche Experimente auf dem Programm.

Erkenntnisse über Zerfallserscheinungen

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa erhofft sich von den Erkenntnissen über Glenn, daß künftig Zerfallserscheinungen bei Raumfahrern besser vorgebeugt werden kann. In längerer Schwerelosigkeit entwickeln sich ähnliche Gebrechen wie bei alten Menschen auf der Erde oder bei Patienten, die über Monate bettlägerig sind. Falls die medizinischen Probleme der langen Schwerelosigkeit nicht gelöst werden, bleibt ein Flug zum Mars nach Expertenansicht eine Utopie. Diese Reise würde mindestens zwei Jahre dauern.
AP - Fotos: AP, Reuters, Montage: aj - Grafik: dpa
Gešndert am 29. Oktober 1998 17:20 von aj
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