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"Furby" läßt Eltern verzweifeln

Dallas - Amerikanische Eltern jagen derzeit ein kleines pelziges Wesen mit großen Ohren und einem gelben Schnabel. Die wenigsten jedoch können eines von ihnen einfangen. Es ist praktisch ausgestorben - zumindest in den Spielzeuggeschäften der USA.

"Furby" lautet der Name des begehrtesten Weihnachtsgeschenks für Kinder und treibt Eltern an den Rand des Wahnsinns. So sind angesichts der Unterversorgung die Preise auf dem Schwarzmarkt von 30 auf 200 Dollar gestiegen. Bereits zum Verkaufsstart am 2. Oktober standen die Menschen teilweise stundenlang an, jetzt sind die Regale leergefegt. Inzwischen gibt es im Internet virtuelle "Furby"-Versteigerungen.

Eine Anruferin bei einem New Yorker Rundfunksender äußerte sogar Zweifel an der Existenz "Furbys", weil sie noch keine der sprechenden Pelzwesen in einem Spielzeuggeschäft gefunden habe. Und ein Verkäufer in einem Spielzeugladen in Dallas sagte: "Bei uns rufen die Leute an und wir wissen noch nicht einmal, wie die Puppen aussehen." Modische Weihnachtsgeschenke haben in den USA inzwischen schon Tradition. Vorgänger von "Furby" waren die "Cabbage-Patch"-Puppen und "Tickle Me Elmo".

AP - Foto: AP
Geändert am 13. November 1998 18:18 von aj
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