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Handfester Koalitionskrach über die Atompolitik:

Schröder warnt Trittin

Bonn - In der rot-grünen Koalition gibt es den ersten handfesten Krach über die Atompolitik. Ausgelöst hat ihn Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne), der am Dienstag in Bonn die Neubesetzung der Kommissionen für Reaktorsicherheit und Strahlenschutz bekanntgab, weil diese seiner Ansicht nach zu stark mit Atomkraftbefürwortern besetzt seien.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) erklärte, diese Entscheidung sei mit dem Kanzleramt nicht abgestimmt. Schröder warnte Trittin in aller Deutlichkeit vor Alleingängen. Hier stünden die geplanten Konsensgespräche der Regierung mit der Stromwirtschaft und auch die Koalition auf dem Spiel. » Fortsetzung


Sektenchefin muß 100.000 Mark Geldbuße zahlen

Bewährung für "Uriella"

Anklicken zum Vergrößern Mannheim - Die Sektenchefin und selbsternannte Geistheilerin "Uriella" ist wegen Zoll- und Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Die 69jährige Leiterin der Glaubensgemeinschaft "Fiat Lux" (Es werde Licht) mit dem bürgerlichen Namen Erika Bertschinger-Eicke muß zudem 100.000 Mark an fünf gemeinnützige Einrichtungen zahlen.

Das Mannheimer Landgericht sah es am Dienstag als erwiesen an, daß."Uriella" zwischen 1988 und 1993 von Sektenmitgliedern Heilmittel aus der Schweiz in die Bundesrepublik schmuggeln ließ. Bei der illegalen Einfuhr der in Deutschland nicht zugelassenen Produkte sowie ihrem anschließenden Verkauf wurden nach Angaben der Richter Steuern und Zollabgaben in Höhe von rund 1,2 Millionen Mark hinterzogen. » Fortsetzung


Bombendroher nutzte ISDN-Anschluß

Leipzig - Als wenig pfiffig hat sich ein 43jähriger Mann erwiesen, der aus Verärgerung über ein nicht gewonnenes Preisausschreiben die Polizei mit Bombendrohungen in Atem hielt. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Leipzig mitteilte, rief der Mann bereits Anfang November zwei Mal bei einem privaten Radiosender in Leipzig an und drohte mit einer Bombenexplosion. Die Mitarbeiter des Senders kamen dem Anrufer jedoch sehr schnell auf die Schliche, weil er seinen privaten ISDN-Anschluß benutzte.

Mit Hilfe der Nummer, die auf dem Telefon-Display des angerufenen Apparats erschien, konnten die Beamten den Mann aus dem Vogtland dingfest machen. Er legte unterdessen ein Geständnis ab. Als Motiv für die Taten gab der Anrufer Ärger darüber an, bei einem Gewinnspiel des Senders nicht zu den Siegern gezählt zu haben. Der Mann muß sich inzwischen wegen der Androhung einer Straftat verantworten. Eine Bombe wurde in dem Gebäude des Privatsenders nicht gefunden. AP

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Letzte Änderung: 23.12.1998 00:02 von aj/jo

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