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Lafontaine von Herzog entlassen

Dank für Arbeit als Finanzminister - Keine Rücktrittsgründe

Berlin - Nach seinem Rücktritt als Bundesfinanzminister hat Oskar Lafontaine am Donnerstag von Bundespräsident Roman Herzog offiziell seine Entlassungsurkunde erhalten. Herzog dankte dem SPD-Politiker bei einer kurzen Zeremonie im Berliner Schloß Bellevue für seine Arbeit und wünschte ihm alles Gute. Lafontaine, der auch das Amt des SPD-Vorsitzenden abgegeben hat, sagte: "Den Dank gebe ich gerne weiter an meine Mitarbeiter, die mich in den letzten 30 Jahren begleitet, haben und an die Menschen, die mir geholfen haben."

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Nach der Übergabe blieb Lafontaine noch etwa 20 Minuten für ein Vieraugengespräch mit dem Präsidenten in dessen Amtssitz. Vor Journalisten äußerte sich der SPD-Politiker aber auch auf Nachfragen nicht weiter zu den Gründen seines Rückzugs von allen politischen Ämtern vor einer Woche. Dazu hatte er nur einmal kurz am vergangenen Sonntag eine Erklärung abgegeben. Dabei nannte er das "schlechte Mannschaftsspiel" der Bundesregierung als Hauptmotiv für seinen Rücktritt.

Weg für Neubesetzung frei

Mit der Aushändigung der Entlassungsurkunde an Lafontaine ist auch formal der Weg für die Neubesetzung des Finanzressorts frei. Als neuer Bundesfinanzminister soll am 8. April der bisherige hessische Ministerpräsident Hans Eichel vereidigt werden. Zum Nachfolger von Lafontaine als SPD-Vorsitzender soll am 12. April auf einem Sonderparteitag in Bonn Bundeskanzler Gerhard Schröder gewählt werden.

AP - Foto: AP

Geändert am 18. Maerz 1999 15:49 von aj
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