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Künftig Erstliga-Basketball in Frankfurt:

Rhöndorf wechselt die Stadt

Frankfurt/Main - Ab der kommenden Saison wird in Frankfurt erstklassiger Basketball der Männer zu sehen sein. Der schon länger spekulierte Wechsel des Erstliga-Teams von Tatami Rhöndorf an den Main steht jetzt fest. Dies bestätigte Frankfurts Sportdezernentin Sylvia Schenk am Freitag. Die künftigen "Skyliners" werden in der knapp 5.000 Zuschauer fassenden Ballsporthalle im Frankfurter Stadtteil Hoechst spielen.

Die Rhöndorfer wollten endlich in einer großen Halle und im Umfeld einer Großstadt spielen, um Basketball von großen Format zu bieten. Bisher mußten sie mit etwas über 1.000 Fans zufrieden sein. "Wir wollen Basketball als Event", sagte Manager Gunnar Wöbke.

Für den Klub ist der Wechsel auch mit einer langfristigen Absicherung verbunden. Mit dem Sportamt der Mainmetrolpole wurde ein mehrjähriger Vertrag abgeschlossen. Die Gespräche mit Sponsoren sind mittlerweile so weit gediehen, daß Rhöndorf sich zu der Veränderung entschloß und die Stadt Frankfurt das Risiko auf sich nahm.

"Wollen eine absolute Spitzenmannschaft werden"

"Daß innerhalb von rund zwei Monaten nach der Verkündung des geplanten Umzuges das finanzielle Risiko begrenzt werden konnte, macht deutlich, was in dieser Stadt möglich ist, wenn professionell gearbeitet wird", meinte Schenk, die sich für den Wechsel stark engagiert hatte. Allerdings fehlt noch ein Hauptsponsor, wie Wöbke erklärte. Nach Angaben der Stadt seien aber genug Investoren in das Projekt eingestiegen, um den Umzug perfekt machen zu können. Nun muß Wöbke kurzfristig die Voraussetzungen für Trainings- und Wettkampf-Betrieb schaffen, denn im September beginnt schon die Saison.

Rhöndorf gehört zu den Spitzenteams der Bundesliga und belegte am Ende der Hauptrunde den vierten Platz. Im Play-off-Halbfinale schied der Klub um Nationalspieler Detlef Musch dann gegen den Lokalrivalen aus Bonn aus. "Wir wollen in absehbarer Zeit in der Bundesliga und in Europa eine absolute Spitzenmannschaft werden", hatte Wöbke die Ambitionen seines Klubs für den Umzug beschrieben. Der Versuch eines Wechsels in die Köln-Arena erhielt von den Betreibern der Halle in der Domstadt eine Absage.

dpa

Geändert am 21. Mai 1999 17:15 von jp
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