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Blutige Familientragödien:

Oft Ehe- oder Geldprobleme

Aus Verzweiflung werden immer wieder ganze Familie ausgelöscht. Motive sind oft Eheprobleme, Eifersucht oder finanzielle Not, bisweilen bleiben die Hintergründe im dunkeln. Häufig töten sich die Täter anschließend selbst. Im Osten wurden zu DDR-Zeiten solche Taten kaum bekannt. Im folgenden einige der spektakulärsten Familientragödien der vergangenen 30 Jahre:

05.04.1969

Ein Baggerführer (30) aus Geretshausen bei Landsberg (Bayern) erschießt seine Frau und seine vier Kinder. Er wird wegen fünffachen Totschlags zu 15 Jahren Haft verurteilt.

28.05.1972

Bei einem Amoklauf erschießt ein Versicherungskaufmann nach Ehestreit in Essen seine Frau, seinen achtjährigen Sohn und seine Schwiegereltern. Auf der Flucht tötet er auf einem Parkplatz seine fünfjährige Tochter. Urteil: lebenslange Freiheitsstrafe.

03.02.1977

Ein Autoverleiher aus Bonn erschlägt seine Frau und erschießt seine vier Kinder und sich selbst. Er hatte 750.000 Mark Schulden.

25.09.1985

Ein Arzt (46) tötet in seiner Villa in Neustadt- Königsbach (Weinstraße) seine Frau, seine Mutter und seine beiden Kinder sowie in seiner Praxis in Mannheim eine Sprechstundenhilfe.

12.02.1986

Ein Schlosser (36) betäubt und erwürgt in Geisenfeld (Bayern) seine Frau und seine fünf Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. Danach schneidet er sich die Pulsadern auf und verblutet. Als Motiv werden Geld- und Eheproblem angenommen.

19.04.1987

Ein 54jähriger Programmierer erschießt in Köln Frau, Tochter, Enkel, Mutter und Schwiegermutter und tötet sich selbst. Aus Abschiedsbriefen geht hervor, daß er sich von Familienproblemen erdrückt fühlte und glaubte, die Familie könne nicht ohne ihn leben.

05.01.1994

Ein Aussiedler (35) aus Kasachstan (35) bringt in Osnabrück seine fünf Kinder mit einem Küchenmesser um. Danach legt er Feuer und stirbt in den Flammen. Als Auslöser wird die Absicht seiner Frau angenommen, sich von dem streitsüchtigen Mann zu trennen.

09.3.1999

Ein Familienvater (39) tötet in Düsseldorf seine zwei neun- und elfjährigen Kinder und die 34jährige Ehefrau und erhängt sich dann.

23.06.1999

Offenbar wegen mißlungener Börsenspekulationen löscht ein 33jähriger in Neunkirchen/Saar seine Familie aus: Zwei der drei Kinder zwischen fünf und acht Jahren werden erschossen in einem Industriegebiet gefunden, die 29jährige Frau und das dritte Kind tot in der Wohnung. Der Arbeitslose hat sich vermutlich selbst umgebracht, er wurde aber noch nicht gefunden.

dpa

Geändert am 25. Juni 1999 16:36 von aj
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