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Fr 24.09.1999

Millennium

Countdown


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Junge überlebte unter Trümmern
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Bischöfe beugen sich dem Willen des Papstes:

Keine Konfliktberatung mit Schein

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Fulda - Nach jahrelangem Kampf um die Konfliktberatung für Schwangere beugen sich die katholischen Bischöfe jetzt doch dem Willen des Papstes. Mit einer Übergangsfrist von einigen Monaten werden voraussichtlich die meisten Bistümer in Deutschland die gesetzliche Schwangerenberatung mit Scheinvergabe beenden.

Dies teilte am Freitag der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Lehmann, nach der Herbstvollversammlung der Oberhirten in Fulda mit. Von sofort an entscheide jeder Bischof für sein Bistum, wie lange noch ein Schein ausgegeben werde. Politikerinnen und Caritas reagierten mit großem Bedauern und Enttäuschung. Sie forderten die Ortsbischöfe auf, rasch klare Entscheidungen zu treffen. Fortsetzung

  • "Donum Vitae" plant Laien-Konfliktberatung
  • Beratung vorerst unverändert - Bischöfe im Konflikt
  • Surf-Tipp der Woche: Der Kuh-Tipp

    Gescheckte Genossen

    "Esst mehr Hühner"  

    "Esst mehr Hühner" fordern diese drei Vertreter der Aktionsgruppe "Pro Kuh". Zu lange sahen sie sich verbannt auf saftige Weiden, grüne Wiesen und ausgedehnte Kühlhallen. "Wir können auch anders" lies einer der Pro-Kuhristen verlauten. Und wer unvoreingenommen hinsieht, kann den Erfolgsweg des gescheckten Fellviehs nicht übersehen.

    In vielen Bereichen des Lebens kann man sich sicher sein: egal, was sich dort tut - die Kuh war schon da. Nehmen wir zum Beispiel die Werbung: Na, welche Farbe hat eine Kuh? Finden Sie es raus...Fortsetzung

    Mutter saß für ihren Sohn nach

    Metz - Wahre Mutterliebe - und einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit - bewies eine Frau aus dem lothringischen Morhange bei Metz: Sie übernahm für ihren Sohn das Nachsitzen. Der Elfjährige war von seinem Lehrer zu dieser Strafe verdonnert worden, weil er verschiedene Papiere mit der Unterschrift seiner Eltern nicht rechtzeitig in die Schule zurückgebracht hatte. Statt seiner erschien aber die Mutter: Ihr Sohn habe sie mehrfach an die Unterlagen erinnert; sie sei aber nicht dazu gekommen, sie zu unterschreiben, erklärte die berufstätige Mutter dreier Kinder dem verdutzten Lehrer. Es sei einzig ihr Fehler, also müsse sie auch nachsitzen. "Niemand hat sie dazu gezwungen", versicherte ein Sprecher der Schule am Freitag. "Sie hat es absolut freiwillig gemacht." AP

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    Letzte Änderung: 28.09.1999 12:12 von aj
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