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Vorsicht bei vermeintlich günstigen Computern

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Die Schnäppchen-Falle

Berlin - Wer sich einen neuen Computer kaufen will, stößt auf zahlreiche Schnäppchen. Vorsicht: Die angebotenen Geräte halten häufig nicht das, was die Werbung verspricht. Und: Auch der Kundendienst lässt meist zu wünschen übrig.

Oftmals werden Prozessoren und schnelle Laufwerke hervorgehoben. Zuhause erlebt der Kunde dann eine böse Überraschung. So enthält der Rechner oftmals eine veraltete Hauptplatine, die sich kaum erweitern lässt oder eine EIDE- Schnittstelle mit einem langsamen zweiten Kanal. Ebenfalls häufige Schwachstellen sind laut der Stiftung Warentest eine langsame, laute Festplatte, eine mager bestückte Grafikkarte sowie eine nicht vollduplexfähige Soundkarte.

Kein Service

So sind manche Rechner unfachgemäß zusammen geschraubt und werden nicht mit den CD-ROMs oder Disketten mit den Originalversionen des Betriebssystems und der Programme angeliefert. Bei einem Computer-Gau fehlt dem Anwender deshalb der Rettungsanker. Wer sich einen Billig-PC kauft, muss damit rechnen, dass er die gesamte Installationsarbeit selbst erledigen muss. Für Neulinge ist ein derartiges "Geschäft" daher nicht empfehlenswert.

Veraltete Technik

Ob sich der Erwerb eines oftmals veralteten Rechenknechts lohnt, hängt von den Aufgaben ab, die das System bewältigen soll. Wird es nur zur Textverarbeitung oder einfachen Tabellenkalkulation genutzt, reicht auch ein schwächeres Modell. Aber auch hier muss der Käufer damit rechnen, dass neuere Programmversionen nicht installiert und Daten aus moderneren Versionen nicht bearbeitet werden können. Sollen auf dem Gerät aufwendige Spiele oder Grafik-Software laufen, muss das beim Kauf berücksichtigt werden. Ansonsten findet das Spielvergnügen ein vorzeitiges Ende.

Kaum Hilfe nach dem Kauf

Bei einem Billigstangebot darf man gerechterweise nicht darauf zählen, dass PC, Programminstallation, und Kundebetreuung perfekt sind. Wer keinerlei Erfahrung mit Computern hat, sollte sich besser an einen vertrauenswürdigen Fachhändler wenden, der auch nach dem Kauf behilflich ist, so resümieren die Verbraucherschützer.

cid - Grafik: Red.

Geändert am 28. September 1999 13:50 von mwege
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