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. . . Bierhoff plädiert für freie Schuh-Wahl"Der Schuh ist sowas wie eine zweite Haut und unsere wichtigstes Handwerkszeug. Deshalb ist es für manche Spieler und für mich auch schon eine große Umstellung, wenn sie bei der Nationalmannschaft die Schuhe des DFB-Ausrüsters adidas tragen müssen", erklärt der 31-Jährige, der allerdings auch mit den drei Streifen regelmäßig ins Tor trifft. "Ich würde nie die Ausrede benutzen, dass es an den Schuhen gelegen hat, wenn ich mal nicht treffe. Aber dennoch ist es ein Unterschied, ob man in seinen eigenen Schuhen oder in einer anderen Marke spielt", sagt Bierhoff, der glaubt, dass es diesen Schuhzwang nur noch in Deutschland und Österreich gibt: "Die Spieler aller anderen Nationen können in ihren Lieblingsschuhen spielen. So ist es auch bei meinem Klub AC Mailand." "Golden Goal" mit dem falschen SchuhDer stets moderate DFB-Kapitän hält aber nichts davon, diese Angelegenheit eines Tages gerichtlich austragen zu lassen. In der Vergangenheit hatte es schon einmal in der Nationalmannschaft Streit gegeben, weil der damalige Nationaltorwart Andreas Köpke zunächst nicht bereit war, in den Torwarthandschuhen des DFB-Ausrüsters anzutreten und stattdessen die Handschuhe seines persönlichen Ausrüsters bevorzugt hatte. Köpke gab am Ende aber klein bei. Bierhoff berichtete zudem über drei Jahre nach seinem "Golden Goal" im EM-Finale gegen Tschechien im Londoner Wembleystadion von einer kleinen Anekdote, die damals nur intern für Aufregung gesorgt hatte: "Ich habe das Golden Goal mit einem Schuh geschossen, der zu jenem Zeitpunkt schon nicht mehr auf dem Markt war. Das hat intern für Wirbel gesorgt, weil dieser Schuh deshalb nicht mehr entsprechend vermarktet werden konnte." sid
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| Geändert am 1. Oktober 1999 17:03 von aj | ||||