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So 03.10.1999
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SPÖ verliert - FPÖ knapp zweitstärkste Partei

Rechtsruck in Österreich

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Wien - Bei der Parlamentswahl in Österreich ist es zu einem deutlichen Rechtsruck gekommen: Die nationalistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) wurde mit Jörg Haider an der Spitze zweitstärkste politische Kraft.

Damit bringt sie die große Koalition von Sozialdemokraten (SPÖ) und Konservativen (ÖVP) in Bedrängnis. Die SPÖ von Bundeskanzler Viktor Klima mußte hohe Stimmeneinbußen hinnehmen, blieb aber stärkste Partei und will erneut die Regierung bilden. Nach dem vorläufigen Ergebnis - noch ohne Briefwahlen - entfielen auf die SPÖ 33,4 Prozent (-4,7) und würde damit 65 der 183 Abgeordneten im Nationalrat stellen. Die FPÖ kam demnach auf 27,2 Prozent (+5,4) und erhält 53 Mandate - zwölf mehr als bisher. Die ÖVP verlor nur leicht kam auf 27,2 Prozent (-1,3) und 52 Sitze. Fortsetzung

  • Haider - gewonnen, aber nicht am Ziel
  • Dumpfe Propaganda kommt beim Volk gut an
  • Lafontaine schießt scharf:

    Abrechnung in bitteren Häppchen

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    Berlin - Mit einer in der bundesdeutschen Geschichte einmaligen politischen Abrechnung hat der frühere SPD-Vorsitzende und Finanzminister Oskar Lafontaine die rot-grüne Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder massiv attackiert.

    Sieben Monate nach seinem Rücktritt wirft er der Koalition vor, sie habe das Vertrauen der Wähler "durch einen politischen Richtungswechsel missbraucht". In seinem neuem Buch mit dem Titel "Das Herz schlägt links", das seit Sonntag in Auszügen vorab veröffentlichen, wirft er Schröder einen "Mangel an Fairness und Wahrhaftigkeit" vor und spricht ihm indirekt die Eignung als Kanzler ab. Fortsetzung

  • Schröder steht mit dem Rücken zur Wand
  • Jurassic-Park soll wahr werden

    Flagstaff/USA - Es klingt wie das Drehbuch für einen Hollywoodfilm: Wissenschaftler wollen ein Mammut klonen, das vor Tausenden von Jahren in Sibirien verendete und dort im Eis konserviert wurde. Sollte das internationale Forscherteam klonfähiges Erbmaterial des Tieres finden und Erfolg mit der Reproduktion haben, könnte 10.000 Jahre nach dem Aussterben der haarigen Riesenelefanten wieder ein solches Exemplar die Erde unter seinen Füßen erzittern lassen. Fortsetzung

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    Letzte Änderung: 04.10.1999 00:01 von jo
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