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SC Freiburg - Werder Bremen 2:1 (1:0)Freie Sicht auf den Pokal
Freiburg - Dank Adel Sellimi hat der SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga den Sprung auf einen Europapokal-Platz geschafft. Der Tunesier sorgte mit seinem fünften Saisontor in der 63. Minute für einen 2:1 (1:0)-Erfolg gegen Werder Bremen, durch den sich die Badener vom siebten auf den vierten Rang verbesserten. Dagegen kassierten die Bremer nach vier Spielen die erste Niederlage und konnten sich nicht für die schwache Vorstellung im Uefa-Cup gegen Bodö Glimt (1:1) rehabilitieren. Für Freiburg bedeutete der dritte Heimsieg in Folge zudem den ersten Erfolg im Oberhaus in einem Sonntags-Spiel. Glückliche GastgeberKurz vor Sellimis Siegtreffer hatte Werder-Stürmer Rade Bogdanovic (59.) die Führung der Gastgeber durch Andreas Zeyer (33.) ausgeglichen. Vor 25.000 Zuschauern im ausverkauften Freiburger Dreisamstadion waren die drei Punkte für die Gastgeber allerdings etwas glücklich, da die Hanseaten in der hektischen Partie gleichwertig waren und bis zum Schluss auf den Ausgleich drängten. Die Entscheidung verpasste Sellimi sieben Minuten vor Schluss, als er einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte. Für die Freiburger war es im sechsten Versuch bereits der vierte verschossene Strafstoß in dieser Saison. Bremen: Auf dem Boden zurück"Wir müssen begreifen, dass die ein, zwei Wochen, in denen wir überragend gespielt haben, nicht der Alltag sind. Wir müssen hart dafür arbeiten, um diese Form wieder zu finden", meinte Bremens Spielmacher Andreas Herzog. "Es ist klar, dass wir nicht jede Woche so überragend spielen können. Die Gegner sind auch mal stärker", ergänzte Nationalspieler Marco Bode. Freiburgs Trainer Volker Finke erklärte: "Bremen war ein starker Gegner, der uns nicht ins Spiel kommen ließ. Aber wir haben den Sieg nach Hause gekämpft. Es ist sehr wichtig, auch solche Spiele zu gewinnen." Die Heimmannschaft hatte in der gesamten Begegnung große Probleme mit der dicht gestaffelten Abwehr der Gäste. Im Tor der Bremer stand überraschend Frank Rost, der trotz seines Kreuzbandrisses vor einer Woche überraschend von den Ärzten grünes Licht für einen Einsatz bekommen hatte. Die Führung der Freiburger nach 33 Minuten fiel deshalb wie aus heiterem Himmel, als Neuzugang Zeyer mit einem Linksschuss von der Strafraumgrenze sein erstes Tor für die Badener nach seiner Rückkehr erzielte. Für Freiburg war es im siebten Bundesliga-Spiel die siebte 1:0-Führung. Freiburg mit schnellen KonternNach dem Wechsel verstärkten die Bremer ihre Offensiv-Bemühungen und kamen durch Bogdanovic' drittes Saisontor zum verdienten Ausgleich, doch nur drei Minuten später erzielte Sellimi nach herrlichem Zuspiel von Zoubaier Baya die erneute Führung. Danach kamen die Badener nach schnellen Gegenstößen gegen die aufgerückten Bremer zu weiteren Tormöglichkeiten. Beste Spieler bei Freiburg waren Baya und Torhüter Richard Golz, der den Sieg in der Schlußphase rettete. Bei den Bremern überzeugten der unermüdliche Spielführer Dieter Eilts sowie Torschütze Bogdanovic. Martin Volkmar, sid
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| Geändert am 3. Oktober 1999 20:41 von to | ||||||