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Mi 03.11.1999

Millennium

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Forschern gelingt Durchbruch bei BSE-Nachweis

Frühdiagnose für Rinderwahnsinn

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Bei BSE-Verdacht könnte es für Kühe künftig zum Arzt statt direkt zur Schlachtbank gehen.

Mainz - Wissenschaftlern der Mainzer Universität ist nach eigenen Angaben ein weltweit einzigartiger Durchbruch beim Nachweis der Rinderseuche BSE und der damit zusammenhängenden Creutzfeld-Jakob-Erkrankung (CJD) beim Menschen gelungen.

Erstmals sei es möglich, die schwierige Diagnose früh am lebenden Objekt vorzunehmen, sagte Werner Müller, Leiter der Abteilung Angewandte Molekularbiologie am Institut für Physiologische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität. Entscheidend neu an dem Verfahren sei, dass es als Frühnachweis am lebenden Objekt eingesetzt werden könne. Bislang mussten Rinder bei BSE-Verdacht geschlachtet werden. Das Verfahren wurde zum Patent angemeldet. Fortsetzung

  • Rindfleisch-Importverbote: Deutschland bleibt hart
  • Champions-League: BVB und Bayer ausgeschieden

    "Schwarzer Dienstag" mit Folgen

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    Fassungslos: Bayer-Star Emerson kauert
    nach dem 0:0 gegen Maribor auf dem Rasen.

    Es war ein blamabler Auftritt, der nur eine Konsequenz haben konnte: Am "schwarzen Dienstag" verabschiedeten sich der BVB durch das 0:1 (0:1) bei Boavista Porto und Bayer Leverkusen nach der "Nullnummer" gegen NK Maribor schon nach der ersten Runde aus der Champions-League.

    Der deutsche Fußball büßte durch den frühen Knockout der beiden Westklubs viel von seiner Reputation ein, den beiden betroffenen Vereine tut das Aus vor allem wirtschaftlich sehr weh. Es droht jeweils ein Verlust im hohen einstelligen Millionen-Bereich, denn der "Abstieg" in den Uefa-Pokal, den "Cup der Verlierer", kann das finanzielle Loch nur zum Teil stopfen. Fortsetzung

  • Torreigen in Florenz, Rotterdam feiert ausgelassen
  • Champions-League: Alle Ergebnisse und Tabellen

  • Roboterfliege soll Geheimnisse ausspionieren

    San Francisco - Die Fliege an der Wand könnte schon bald zum Mitwisser werden: Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in Berkeley arbeiten an der Entwicklung einer briefklammergroßen Flugmaschine, die unter anderem in der Spionage eingesetzt werden soll. Die US-Regierung fördert das Projekt mit 2,5 Millionen Dollar (4,5 Millionen Mark), wie der "San Francisco Chronicle" am Dienstag berichtete.

    Die Forscher hätten Fliegen als Vorbild für ihr Miniaturflugzeug gewählt, da die Insekten ausgezeichnete "Piloten" seien. "Sie sind die Kampfjets in der Tierwelt", sagt Ron Fearing von der Universität in Berkeley. Fliegen können ihre Flugrichtung in einer 30 Tausendstel Sekunde wechseln. Allerdings hat die Roboterfliege, die im Jahr 2004 einsatzbereit sein soll, dem "Chronicle" zufolge noch nicht die Wendigkeit ihres Vorbildes erreicht. Auch sei ihre Ausdauer in der Luft deutlich geringer als die einer Stubenfliege: Das 43 Milligramm leichte künstliche Insekt fliege maximal 20 Minuten. Die Forscher in Berkeley hoffen, dass ihre Roboterfliege nicht nur als Spion Karriere machen wird. Sie soll möglicherweise auch nach Erdbeben eingesetzt werden, um Überlebende in Trümmern aufzuspüren. dpa

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    Letzte Änderung: 04.11.1999 00:01 von aj/sab
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