[an error occurred while processing this directive]

Tourneen

Musik-Galerie

Neue CDs

IVWPixel Zählpixel

Ash

Bandmitglieder: Tim Wheeler (Sänger), Charlotte Hatherley (Gitarre), Mark Hamilton (Bass)
und Rick McMurray (Drums)

 

Pop & Rock

  • ashnet.de
  • offizielle Homepage
  • AMG
  • Fan-Sites im Netz:
  • Ash Attack

  • Das Ende der wilden Tage
    Anklicken zum Vergrößern

    Im Kühlraum eines Hotels auf gefrorene Truthähne pinkeln, CDs der Konkurrenz verbrennen, Konzertsäle demolieren - Ash sind stolz darauf, keine Eskapade einer richtig bösen Rockband ausgelassen zu haben. "In einem Hotel in Japan haben wir mal für 1.300 Pfund das Inventar zerlegt", berichtet Sänger Tim Wheeler verzückt. "Das war total verrückt."

    Doch inzwischen haben die vier Mittzwanziger ihre wilden Tage offenbar hinter sich: Ihr neues Album "Free All Angels" jedenfalls klingt alles andere als verrucht. Viel zu sagen haben die Nordiren nicht über ihre Musik. "Free All Angels" sei eine hinreißende, Energie geladene Platte mit fantastischen Songs, das perfekte Sommer-Album eben, schwärmt Wheeler.

    Anders als auf dem drei Jahre alten Vorgänger "Nu-Clear Sounds" gehe es jetzt wieder entspannt, optimistisch und befreit zu. Dem lässt sich kaum widersprechen: Die 13 Songs wurden weich gespült und bis auf wenige Knitter glatt gebügelt. Die krachige Coolness früherer Alben lässt sich nur noch erahnen. Mit "Free All Angels" haben Ash genau auf das Auge des Massengeschmacks gezielt und einen Volltreffer gelandet.

    Die meisten der Tracks hat Wheeler im Haus seiner Eltern in Downpatrick nahe Belfast geschrieben, wo er sich für 18 Monate eingenistet hatte. "Jedes Mal, wenn ich mich hinsetzte, schrieb ich einen Song", erinnert sich der 23-Jährige. "Ich habe ungefähr 30 Nummern in der Tasche. Irgendwie sprudelten die alle von alleine aus mir raus. Ganz natürlich."

    Durchbruch mit "Girl From Mars" und "Oh Yeah"

    Auf ihrem Neuling kehren Ash wieder zum Markenzeichen ihres 1996er-Albums "1977" zurück: ihrem unnachahmlichen Sound jugendlicher Leichtsinnigkeit. "1977" wurde rasch zu einem Klassiker des Indierock; Aufsehen erregten vor allem die beiden unbekümmerten Top-Ten-Stücke "Oh Yeah" und "Goldfinger" sowie der Ohrwurm "Girl From Mars" aus dem vorangegangenen Mini-Album "Trailer". Schrägere Experimente wagte die Band auf dem Nachfolger "Nu-Clear Sounds", der einige Fans mit Hardcore-Stücken wie "'Knumbskull" verschreckte.

    Damit ließen Ash erstmals wieder ihre ursprünglichen Idole durchscheinen: Zu Beginn ihrer Laufbahn 1992 hatten die Musiker vor allem Iron-Maiden- und Megadeath-Stücke gespielt. "Aber dann tauchten Nirvana auf, und alles ist anders geworden", erinnert sich Wheeler. Von ihren alten Experimenten wollen Ash heute nicht mehr viel wissen. Auf "Nu-Clear Sounds" habe sich die Band der dunklen Seite des Lebens zugewandt, doch jetzt sei wieder Zeit für Leichtigkeit und Lebensfreude, erklärt Wheeler.

    Michaela Pieler, AP


    Aktuelles Album:

    Anklicken zum Vergrößern

    "Free All Angels" (2001)

    Discografie: (Auszüge)

    Anklicken zum Vergrößern
  • 1977 (1996)




  • Sind Informationen veraltet? Vermissen Sie einen wichtigen Link? Mailen Sie uns!


    Zuletzt geändert von tea@rhein-zeitung.de