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Miriam Makeba

 

Jazz/Folklore



Die Stimme gegen Apartheid und Unterdrückung lebt
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Miriam Makeba, Jahrgang 1932, zählt immer noch zu den herausrgenden Sängerinnen Afrikas

Im Alter von 60 Jahren erst lernte Miriam Makeba, ihr Kreuzchen auf einen Wahlschein zu machen. Nicht in ihrer Heimat Südafrika, sondern in New York, denn sie musste 30 Jahre lang im Exil leben. Heute ist sie 69 Jahre alt - und noch immer unterwegs, um gegen Apartheid, Rassismus und Unterdrückung zu singen und zu kämpfen. Seit 1990 lebt sie wieder in Johannesburg, nutzt ihre Popularität aber immer noch, um auf den Bühnen der Welt für mehr Humanität zu werben.

Ihre Stimme hat nichts von ihrer Kraft verloren, seit sie Ende der 50er Jahre durch Auftritte in den USA, Europa und Afrika, durch Bühnenpartnerschaften mit allen bedeutenden Jazzern dieser Zeit zunehmend einem Weltpublikum bekannt wurde. Typisch die lang gezogenen Töne, die wie ein kämpferisches Fanal über den instrumentalen Harmonien liegen; charakteristisch der kehlig herausgestoßene Scat- Gesang, der an ihre Jazz- Vorbilder Sarah Vaughan und Carmen McRae denken lässt.

Manchmal dringen diese mit Hals und Zunge erzeugten "Klick- Laute" durch die dichten, vom Chorgesang geprägten Stücke: Sie sind Merkmal der Xhosa- Sprache, denn Makebas Mutter war eine der weisen Frauen dieses unterdrückten südafrikanischen Stammes und verbrachte mit ihrer damals erst einjährigen Tochter auch einige Zeit hinter Gittern. Wie wichtig die Tradition, die Weitergabe von Erfahrung und Werten "Mama Afrika" ist, lässt sich schon am Personal der Band ablesen. Enkel Nelson Lee spielt Keyboard, Enkelin Zenzi Lee singt im dreistimmigen Chor.


Aktuelles Album:

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Mama Africa: The Very Best of Miriam Makeba (2000)

Discografie (Auszüge):

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Best of Miriam Makeba & The Skylarks (2000)



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Homeland (2000)


Live in Paris & Conakry (1996)

Zuletzt geändert von gus