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Mouse On Mars

Bandmitglieder: Jan St. Werner und Andy Toma

 

Techno

  • Zomba Records
  • offizielle Homepage

  • "Zwei ist der Anfang von allem"
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    Die süßen Jungs haben ganz smart alles im Griff: Zu Beginn ihrer Karriere galt das Kölner Duo Mouse On Mars noch als Inbegriff der "neuen Niedlichkeit". Inzwischen erweisen sich Jan St. Werner und Andy Toma als beinahe gerissene Profis im Musikgeschäft, die sich mit eigenen Sounds und eigenem Label zu positionieren wissen in einem genau austariertem Gebiet zwischen Techno und Avantgarde, zwischen Indiegeist und Sinn für die Marktlücke.

    Das aber mit einer Eleganz, die als Konzept durchgeht. Mouse On Mars verzahnen seit 1994 fließende Klänge mit eigenwilligem Lärm, Grooves zum Mitwippen mit gesteuertem Lärm. Am Anfang trafen sie daher nicht ganz zu Unrecht oft auf den Vergleich mit ihren musikalischen Großeltern, den Helden des Krautrock der siebziger Jahre wie Can, Faust, Amon Düül oder Neu!. Doch offenbarten diese Vergleiche oft einen Mangel an Schubladen, in denen man Mouse On Mars einordnen konnte.

    "Wir gehören keiner Szene zu, wir stellen unser eigenes Lager dar. Wir sind sozusagen unsere eigenen Lagerverwalter", erklärt Jan St. Werner. Und Andy Toma ergänzt: "Zu Beginn wurden wir oft mit Techno in Verbindung gebracht, weil wir keine Songs im eigentlichen Sinn, sondern eher Tracks machten. Aber Techno war ja damals streng strukturiert, mit dieser Szene hatten wir wenig Gemeinsamkeiten. Gut, dass wir mit Too Pure ein Label in England gefunden hatten, das unsere Platten veröffentlichte. In Deutschland wäre das damals kaum möglich gewesen." Inzwischen ist die eigenwillige Klangwelt der beiden Kölner aber beinahe weltweit akzeptiert. Sogar in Japan existiert eine große Fangemeinde.

    Wieder keine Platte zum lieb gewinnen

    Von den Publikumserwartungen lassen sich Mouse On Mars dennoch bei ihren Aufnahmen nicht "ins Handwerk pfuschen" und zu Veränderungen verleiten. Obwohl: "Immer wieder nehmen wir uns vor, eine Platte aufzunehmen, die die Leute lieb gewinnen können", berichtet Andy St. Werner schmunzelnd: "Aber es hat auch dieses mal wieder nicht geklappt.

    Gefunden haben Mouse On Mars diese "stringentere Form" wie immer zu zweit. Diese Arbeitsform bleibt das leitende Prinzip der beiden: "Zwei ist immer der Anfang von allem", stellt Jan St. Werner fest. Und Andy Toma erklärt: "Zu zweit muss man akzeptieren, mal von seinem Gegenüber aus der Bahn geworfen zu werden. Doch das ist es gerade, was dich flexibler macht. Viele denken, am flexibelsten sei man allein, man kann schließlich machen, was man will. Das ist ein Trugschluss. Um wirklich flexibel zu sein, braucht man jemanden, der die Sache auch mal in einem anderen Licht sieht. Egal, was man macht, man soll immer zu zweit sein."


    Aktuelles Album:

    "Idiology"(2001)

    Discografie:

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  • Autoditackter (1997)



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  • Vulvaland(1994)
  • Zuletzt geändert von tea@rhein-zeitung.de