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Nick Cave

 

Balladen

  • Label: Mute
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  • Nick Cave singt über Liebe, Gott und Spaziergänge
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    Sein Markenzeichen, das dichte, pechschwarze Haar, hat erste graue Fäden bekommen und wird am Ansatz langsam dünner. Auch die Falten auf der Sorgenstirn sind tiefer geworden. 45 Jahre ist Nick Cave alt - ein Alter, das ihm nach seinem exzessiven Lebenswandel nicht jeder zugetraut hätte.

    Seit jeher bewegt sich Cave als Musiker und Literat in seinem Kosmos aus Liebe, Leidenschaft und Tod, religiösem Wahn und drogenschwangeren Grenzerfahrungen. Der Mann hat viel gelitten - an den Frauen, an der Welt und an sich selbst.

    Als er 1977 in Melbourne die ersten musikalischen Versuche mit seiner College-Band "Boys Next Door" und später mit "The Birthday Party" unternahm, schrie er sein Leid noch hinaus. Birthday Party kam in kurzer Zeit zu dem Ruf, die härteste und drogenverseuchteste Punkband Australiens zu sein. Man zog nach London und erlangte dort nach Veröffentlichung des ersten Albums "Prayers On Fire" (1981) Kultstatus in einer Musikszene, die sich längst vom Punk abgewandt hatte.

    Die Bekanntschaft mit Blixa Bargeld, dem Sänger der Einstürzenden Neubauten, führte Cave 1984 nach Westberlin. Den Wendepunkt in Caves musikalischem Schaffen stellte das Album "The Good Son" (1990) dar. Aus Rio de Janeiro meldete sich Cave mit einem getragenen und schwelgerischen Werk: Balladen mit Piano und Streichern, elegisch inszeniert und dazu seine sonor-tiefe Stimme.

    Verheiratet mit einem Model

    Seit 1999 ist Cave mit Susie Bick, einem englischen Modell, verheiratet. Mitte des vergangenen Jahres wurde er Vater von Zwillingen. Der Ehemann und Familienvater ist ruhiger geworden, gelassener. Dem "Rolling Stone" sagte er, er finde Verheiratetsein toll. Endlich könne er sich gehen lassen, abbauen, alt werden, dünnes Haar kriegen. Das klingt ein wenig saturiert.

    Aber was will man von einem Mann erwarten, der mittlerweile von seinen eigenen Idolen gecovert wird. Auf dem Album "Kicking Against The Pricks" (1986) hatte sich Cave mit dem Song "The Singer" noch erfürchtig vor Johnny Cash verbeugt. Im vergangenen Jahr war es die Country-Ikone Cash, die Caves "The Mercy Seat" neu auflegte.

    Stephan Köhnlein, AP


    Aktuelles Album:

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    No More Shall We Part (2001)

    Discografie: (Auszüge)

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  • Best Of... (2000)



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  • The Boatsman's Call (2000)


  • Henry's Dream


  • The Firstborn Is Dead


  • Murder Ballads
  • Zuletzt geändert von tea@rhein-zeitung.de