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Winterurlaub in Arosa:

Prominente am Nebentisch

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Champagner und Käsefondue - in Arosa genießen Stars und Sternchen Diskretion

Arosa - Auch wenn der Name einmal im Zusammenhang mit Kreuzfahrtschiffen von sich reden machte: Arosa ist vor allem ein Schweizer Ferienort.

Fast ein wenig abgeschnitten von der Welt liegt er in den Graubündner Alpen. Zudem ist der Ort am Ende des Schanfigg-Tals ein schon seit 1877 bekannter Kurort, dessen klimatische Reize auch die Schönen und Reichen dieser Welt zu schätzen wissen. Arosa gilt deshalb als Ferienklassiker und zählt nicht gerade zu den Urlaubsschnäppchen.

Seitdem Winterferien in den Schweizer Alpen schick wurden, sind Stars, Sternchen und Großindustrielle, die wollten, dass man sie als solche erkennt und hofiert, nach Chamonix gereist. Prominente dagegen, die lieber unerkannt durch den Pulverschnee düsen wollten, fanden in Arosa eine Oase der Diskretion und Geborgenheit. Das ist bis heute so geblieben. So kann es vorkommen, dass vielleicht am Abend im Restaurant ein prominentes Gesicht am Nebentisch die Gabel in das Käsefondue taucht.

Acht bis zwölf Stunden Sonnenschein

Auch die Sonne scheint Arosa besonders gewogen zu sein: Acht bis zwölf Stunden durchgehender Sonnenschein sind keine Seltenheit in dem dem kleinen, auf 1800 Meter Höhe gelegenen Örtchen. Eiskalte Winde wehen höchstens in den Bergen, nicht aber in Arosa selbst. Die Gipfel rund um den Ort lassen sich schon während der Anreise bewundern. Denn von Chur, der nächst größeren Stadt, schlängelt sich die Räthische Bahn in 60 Minuten durch Täler und Tunnel nach Arosa. Angesichts der oft vereisten und verschneiten Straßen kann die Fahrt mit dem Auto unangenehm werden - sind doch 1150 Meter Höhenunterschied und insgesamt 365 Kurven von Chur bis nach Arosa zu überwinden.

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Wintersport extrem - Hartgesottene tauschen in Arosa die Ski gegen ein Montainbike und rasen die Piste auf zwei Rädern hinunter.

Betten für etwa 8000 Gäste

Im Dezember beginnt hier die Skisaison, insgesamt 15 Lifte stehen dann zur Verfügung. Zum 2653 Meter hohen Weisshorngipfel fährt eine Seilbahn. Etwa 55 verschiedene Pisten, von denen über die Hälfte mittlere Schwierigkeitsgrade aufweisen, können abgefahren werden. Schwarze Pisten gibt es jedoch nur sehr wenige. Für Snowboarder wurde eine Halfpipe gebaut, und auch Free-Rider finden in Arosa ihre Neuschneestrecken. Wer es ruhiger mag, kann beim Langlauf 32 Kilometer Loipen nutzen oder die insgesamt 40 Kilometer langen, präparierten Winter-Wanderwege ablaufen oder mit dem Schlitten abfahren.

Arosa hat Betten für etwa 8000 Gäste. Das Spektrum der Unterkünfte reicht dabei vom Fünf-Sterne-Luxus-Hotel über Clubhotels und Appartements bis zu Jugendhäusern, bei denen ein Skipass gleich im Preis einer Übernachtung enthalten ist. Familien mit Kindern sind gern gesehene Gäste: So weist etwa das Gütesiegel "Lollipop" im Ort auf Hotels und Restaurants hin, die sich besonders auf die Bedürfnisse der kleinen Gäste eingestellt haben. Viele Hotels bieten zudem Kinderbetreuung an.

Rutschbahnen, Würfeln und Figuren zum Herumtollen

Die Arosa Bergbahnen befördern Kinder bis zu einem Alter von sechs Jahren kostenlos und gewähren 50 Prozent Ermäßigung für Kinder bis zum 16. Lebensjahr. Für Familien eignet sich das kleine Skigebiet Tschuggen bei Arosa. Dort gibt es Spielplätze aus Schnee mit Rutschbahnen, Würfeln und Figuren zum Herumtollen.

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Romantische Kulisse - abends senkt sich die Sonne über die weiten Pisten Arosas.

Wer wissen will, was sonst noch zu tun ist in Arosa, kann sich an die Information in der Ortsmitte wenden. Meisterschaften im Curling, im Eiskunstlauf oder Snowboarding stehen auf dem Terminkalender. Am Obersee in Arosa werden wie in St. Moritz Pferderennen auf Schnee ausgetragen. Schlittschuhe und komplette Eishockey-Ausrüstungen können dort ebenso gemietet werden.

Musikfreunde lockt Arosa beispielsweise mit den traditionellen Bergkirchli-Konzerten. Dort tragen Instrumental- und Vokalsolisten klassische Werke vor, und Organisten spielen auf der 1760 gebauten Hausorgel barocke Kompositionen. Während der gesamten Wintersaison werden zudem in beiden Dorfkirchen regelmäßig Konzerte veranstaltet.

INFO-KASTEN: AROSA

Schweiz Tourismus: Kostenlose Hotline: 00800/10 02 00 30,
Internet: www.myswitzerland.com

Fondue-Abendessen in der Berghütte

Höhepunkte der Wintersaison sind allerdings die so genannten Mondscheinabfahrten. Regelmäßig bei Vollmond können Skifreunde nachts in der Zeit von Januar bis Mitte April vom Weisshorn hinab in den Ort fahren. Bei Neumond werden die Pisten beleuchtet und können ebenfalls nachts genutzt werden.

Kenner empfehlen außerdem ein Fondue-Abendessen in einer der Berghütten mit anschließender Schlittenfahrt in den Ort zurück. Gutes Essen und eine grandiose Aussicht auf die umliegenden Alpengipfel verspricht zudem das am höchsten gelegene Restaurant des Gebiets - das "Weisshorn" auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges.

Susanne Borchert, dpa

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