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Rundgang durch das Neue Berlin

Reichstagskuppel und Riesenkinos

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Berlin, das war für Touristen bis vor ein paar Jahren der Kurfürstendamm mit Gedächtniskirche und Kaufhaus des Westens. Im Ostteil standen Alexanderplatz und die Prachtbauten Unter den Linden auf dem Besuchsprogramm. Dazwischen lag die Mauer, ein Muß für jeden Berlin-Besucher.

Nach der Wiedervereinigung lockte dann Europas größte innerstädtische Baustelle auf dem ehemaligen Mauerstreifen im Zentrum der Stadt. Jetzt ist das "Neue Berlin" in Teilen fertig. Die Daimler-City am Potsdamer Platz ist seit vergangenem Oktober in Betrieb. Nicht weit davon entfernt hat der Bundestag das umgebaute Reichstagsgebäude in Besitz genommen.

Touristen, die sich zunächst nur orientieren wollen, sollten eine Schiffahrt auf der Spree buchen, die durch das neue Parlaments- und Regierungsviertel sowie das historische Berlin mit der Museumsinsel führt. Wer Schiffe nicht mag, kann auch die Buslinie 100 vom Bahnhof Zoo bis zum Alexanderplatz wählen, auch sie fährt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.

Luxus-Duft von großen Zeiten: Hotel Adlon

Das Neue Berlin ist allerdings am besten zu Fuß zu erkunden. Ein zentraler Punkt ist das Brandenburger Tor. Hier ist auch die Berlin-Information zu finden. Das Denkmal mit der Quadriga, jahrzehntelang von der Mauer abgeschottet, ist wieder Entree zum feinen Pariser Platz und zum Boulevard Unter den Linden geworden. Der nach dem Mauerbau brachliegende Platz ist heute fast komplett von Bauten eingefaßt.

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Die neuen Häuser in historisierendem Stil - überwiegend von Banken errichtet - schließen wie früher dicht an das Tor an. Zwei noch bestehende Lücken sollen mit der französischen und der US-amerikanischen Botschaft gefüllt werden. Das bekannteste Haus am Platze ist das Hotel "Adlon".

Nördlich vom Brandenburger Tor liegt das neue Parlaments- und Regierungsviertel. Das mehr als 100 Jahre alte Reichstagsgebäude wurde für rund 600 Millionen Mark für den Bundestag umgebaut. Rundherum herrscht noch Baustellenchaos. Die neuen Parlamentsgebäude werden noch lange nicht fertig sein, wenn die Abgeordneten nach der Sommerpause ihre Arbeit in Berlin aufnehmen. Das Kanzleramt vis a vis des Reichstagsgebäudes ist durch das Baukrangewirr der gigantischen Bahn- und Autotunnelbaustelle zwar schon erkennbar, aber auch hier ist der Einzugstermin erst Ende 2000.

Dem Bundestag aufs Gläserne Dach

Im Reichstag ist, abgesehen von Tagen der Offenen Tür nach der ersten Plenarsitzung, zunächst nur die gläserne Kuppel für Besucher zugänglich. Eine spiralförmige Rampe führt auf die Aussichtsplattform in über 50 Metern Höhe. Der Blick reicht weit über die neue und alte Stadt. Am 26. April eröffnet auch das Restaurant auf der Dachterasse.

Vom Reichstag geht es Richtung Süden wieder am Brandenburger Tor vorbei an der Ebertstraße entlang zum Potsdamer Platz. Rechter Hand beginnt der Tiergarten. Linker Hand zieht sich hinter einem Bretterzaun eine planierte Fläche hin. Ein Teil wird für das umstrittene Holocaust-Mahnmal freigehalten. Dann folgen die Grundstücke für die künftigen Vertretungen von sieben Bundesländern. Lediglich Rheinland-Pfalz hat bisher den Grundstein gelegt. Das einstige Grenzland wird "Ministergärten" genannt. An der östlich angrenzenden Wilhelmstraße befanden sich früher die Machtzentrale des preußischen Staates und Hitlers Reichskanzlei.    

Fortsetzung

Last edited: tea 03.12.2004 16:07