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Traumreiseziel Bora Bora

Urlaub unter dem "Kreuz des Südens"

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Blaues Meer, weiße Strände - ein Traum

Vaitape - Von der Südsee hat fast jeder eine feste Vorstellung: Das Wasser ist klar und warm, die Fische sind zahlreich und bunt, die Palmen grün und hoch, die Mädchen schön und freundlich, und außerdem scheint den ganzen Tag die Sonne.

Wer mit solchen Erwartungen in die Ferne reist, wird meist enttäuscht. In Französisch-Polynesien nicht. Dort ist es sogar noch ein bisschen schöner. Und das Traumziel der Region heißt Bora Bora.

Bora Bora - 18 000 Kilometer von Deutschland entfernt

Die Insel im Südpazifik, deren Name für viele ein Synonym für die Südsee ist, liegt auf der anderen Welthalbkugel, rund 18 000 Kilometer von Deutschland entfernt. Französisch-Polynesien ist etwa so groß wie Europa. Die Landfläche der 118 Inseln und Atolle ist zusammen aber nur etwa halb so groß wie Korsika. Bora Bora besteht aus der Hauptinsel mit einer klippenreichen Küste, weißen Sandstränden, dschungelüberwucherten Bergen - der höchste heißt Otemanu und ist 727 Meter hoch - und mehreren kleineren Inseln, Motus genannt.

Blume hinter dem rechten Ohr bedeutet "Mein Herz ist besetzt"
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Die junge Frau hat ihr Herz noch nicht vergeben.

Der Urlaub auf Bora Bora fängt an, wenn dem Gast am Flughafen ein lächelndes Mädchen mit einem Blumenkranz entgegentritt. Überraschend kühl legen sich die Blüten der Tiare um den Nacken, der weißen National-Blume von Tahiti - erfrischend bei den über 30 Grad, die tagsüber auf der Insel herrschen. Die Einheimischen stecken sich die stark duftenden Blüten oft selbst an. Rechts hinter dem Ohr getragen, bedeutet sie "Mein Herz ist besetzt" und links "Ich bin noch zu haben".

Bora Bora - Infos
Dem Schnellboot über eine der schönsten Lagunen

Vom Flugplatz auf der Insel Motu Mute geht es mit dem Schnellboot über eine der schönsten Lagunen der Welt mit atemberaubenden Wechseln von Grün- und Blautönen zu den Hotels. Bora Bora ist kein Massen-Reiseziel. 50 Prozent der Besucher sind Hochzeitsreisende. Rund die Hälfte der Gäste kommt aus den USA, so Jacques Renard von der Tourismusvertretung Tahitis in Frankfurt. Etwa 30 Prozent sind Japaner, die übrigen Urlauber kommen aus Europa - vor allem aus Frankreich. Die Zahlen steigen wieder, seit Frankreich im Jahr 1996 seine Atombombentests auf dem 1 600 Kilometer südöstlich von Tahiti gelegenen Mururoa-Atoll eingestellt hat.

Ein teuerer Spaß
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Overwater-Bungalows sind typisch für Bora Bora.

Ein Urlaub unter dem Kreuz des Südens kostet viel Geld: allein rund 600 bis 800 Mark im Fünf-Sterne-Hotelzimmer pro Person pro Nacht. Privatunterkünfte - auch hier gibt es Bed & Breakfast - sind einfach, jedoch mit umgerechnet ab rund 100 Mark weit günstiger. Im ürbrigen ist Französisch-Polynesien ein Steuerparadies: Es gibt weder Lohn- und Einkommenssteuer noch Vermögens- und Erbschaftssteuer. Dafür sind die Preise für vieles recht hoch, etwa in der Hotelerie unter anderem wegen des geltenden französischen Tarifsystems.

Mit den hohen Preisen wird auch ein wenig der Touristenandrang ausgebremst. Denn die Südsee soll exklusiv bleiben, auch wenn auf Bora Bora in den vergangenen beiden Jahren einige neue Hotels dazugekommen sind. Nun stehen zwölf Fünf- und Vier-Sterne-Häuser auf dem Eiland. Zwei weitere Hotels sind in Planung - dann soll erst einmal Schluss sein mit den Neubauten. "Die Menschen auf Bora Bora leben zumeist wie schon seit Jahrhunderten von der Landwirtschaft und der Fischerei", sagt Fabrice Bohbote, Manager des traditionellen Moana Beach Park Royal Hotel. Das solle auch so bleiben.

Hungrige Mücken warten auf die wenigen Touristen weiterblättern
 
Last edited: tea 03.12.2004 16:07