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Das Hotel Bora Bora:

Weißer Sand statt weiße Säulen

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Vom Bett direkt in die Unterwasserwelt der Südsee: Durch einen gläsernen Boden können in den berühmten Überwasserbungalows des "Bora Bora" die Fische in der Lagune betrachtet werden.

An manchen Gestaden braucht der Urlauber kein Hotel mit Marmorböden und weißen Säulen - und trotzdem erwartet ihn purer Luxus. Ein solches Reiseziel ist Bora Bora.

Die "Perle von Polynesien" ist der Traum vieler Menschen: Einsame Strände und glasklares Wasser - was braucht der Mensch mehr zum Entspannen? Aber wenn es doch ein besonderes Hotel sein soll, empfiehlt sich ein Haus, das den Namen der Insel trägt: das traditionsreiche "Bora Bora".

Ein Treff der Reichen, Berühmten und Schönen

Das Hotel liegt an der Südspitze von Bora Bora in einer Lagune, die der Schriftsteller James Michener einst die "schönste der Welt" nannte. Seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist das Haus ein Ziel der Reichen, Berühmten und Schönen. Liz Taylor verbrachte hier öfter ihre Flitterwochen, Brigitte Bardot spazierte barfuß den weißen Strand entlang, und Mick Jagger frequentierte die Strandbar.

118 Inseln und Inselchen

Auf Bora Bora blieben die Stars lange unter sich - denn das Eiland war schwer zu erreichen. Immerhin liegen die Gesellschaftsinseln 17 000 Kilometer von Europa entfernt. Los Angeles und Sydney sind 6000 Kilometer weit weg. Die fünf Archipele Französisch-Polynesiens erscheinen auf Karten wie Pünktchen in einer Wasserwüste: Die 118 Inseln und Inselchen liegen in einem vier Millionen Quadratkilometer großen Bereich im südlichen Pazifischen Ozean. Das entspricht der Größe Europas. Und bewohnt werden sie von nur 220 000 Einwohnern.

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Traditionsreiches Ziel der Reichen, Schönen und Berühmten: Im "Bora Bora" residierten unter anderem schon Brigitte Bardot, Liz Taylor und Mick Jagger.

So wurde selbst Tahiti mit der Hauptstadt Papeete lange Jahre nicht täglich und schon gar nicht mit Großraumflugzeugen wie heute angeflogen. Die Anreise zu den Inseln von Französisch-Polynesien war eine mehrtägige Aktion, sie erfolgte meist über Neuseeland. Zu den kleineren Inseln ging es dann weiter mit Fähren - oder exklusiv mit einem Wasserflugzeug. Vor dem "Bora Bora" landete ein solches regelmäßig in der Lagune. Das letzte Stück des Weges im Kanu an den Strand von Point Raititi gehörte dann schon zum Südseetraum.

Von Strohhütten zu Überwasserrbungalows

1961, im Jahr der Eröffnung, bestand das "Bora Bora" aus 18 Strohhütten inmitten unberührter Natur. Über die Jahrzehnte wurde das Hotel zum Symbol für Urlaub in Polynesien. Die berühmten Überwasserbungalows der Anlage, die auf Holzbalken über dem Wasser schweben, fanden zahlreiche Nachahmer. Zu schön ist es, vom Bett aus durch einen gläsernen Boden des Schlafraumes die Fische in der Lagune zu beobachten. Heute warten beispielsweise auch das exklusive, zu den Orient-Express-Hotels gehörende "Bora Bora Lagoon Resort", das sportliche "Moana Beach Park Royal Hotel" und das erst wenige Jahre alte, elegante "Pearl Beach Resort" mit Überwasserrbungalows auf.

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Tropenflair statt Marmorböden - Bambus, Rattan und hauchdünnes Leinen sorgen auch in den Villen des Hotels "Bora Bora" für Südseestimmung.

Insgesamt gibt es ein Dutzend Hotels mit vier oder fünf Sternen auf Bora Bora. Das "Urhotel" gehört seit 1989 zu der Hotelgruppe Amanresorts. Eine umfangreiche Renovierung und Neumöblierung in den vergangenen Jahren festigte den Ruf als Edelstein der Insel. Inzwischen ist die Gästeliste des First Class Hotels allerdings ein Geheimnis. "Unsere Gäste kommen zu unserer paradisischen Insel, um sich in Frieden in einer diskreten Umgebung auszuruhen", begründet der Marketing Manager des Hotels, David Nakano, seine Zurückhaltung.

Jeder Bungalow für sich ein Kleinod

Heute ist die Zahl der Villen des "Bora Bora" mit 54 kleiner als früher, aber dafür ist jeder Bungalow für sich ein Kleinod. Rattan, Bambus und hauchfeine Leinenvorhänge am Himmelbett schaffen Südseeflair. In den Badezimmern sorgen Badewannen auf Füßchen für ein wenig Nostalgie, und große Terrassen vor den Überwasserbungalows laden ein zum Sprung ins 30 Grad warme, blaugrüne Wasser. Viele der Bungalows an Land haben einen eigenen Pool - ideal für alle, die sich ein Bad in einem Gewässer mit echten Fischen nicht vorstellen können. Dieses Problem haben viele Japaner, die aber dennoch gerne nach Bora Bora kommen - zumeist zum Flittern.

INFO-KASTEN:Hotel Bora Bora

Tahiti Tourism, Schwarzbachstraße 32, 40822 Mettmann, Tel.: 02104/28 66 73, Fax: 02104/91 26 73,
Internet: tahiti-tourisme.com

Tagsüber bietet das "Bora Bora" Tauchgänge, Schnorcheln, Segeln, Hochseefischen, Tennis und Volleyball an. Die Bar und die Beachbar sind wie die ganze Anlage im polynesischem Stil gebaut. Eigentlich aber lenkt das sportliche Angebot nur von der herrlichen Natur ab. Am besten verbringt man den Tag im "Bora Bora" auf Bora Bora mit Nichtstun am oder im Meer. Denn keine Strände sind weißer, kein Wasser schmeichelnder, keine Fische bunter und zutraulicher, als die der "Perle Polynesiens".

Hilke Segbers, dpa

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