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Das Burgund abseits der Touristenwege ist ...

Nicht aus der Ruhe zu bringen

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Der berühmteste Weinberg Burgunds: Clos de Vougeot wurde einst von Zisterziensern gegründet.

Beaune - Das Burgund ist eine Schatzkammer. Wer sich für Geschichte interessiert, für den ist hier das Mittelalter noch lebendig, als mächtige Herzöge in Dijon höfischen Glanz pflegten. Die Liebhaber vor allem romanischer Baukunst kommen im Herzen Frankreichs auf ihre Kosten wie sonst nirgendwo.

Infos und Tipps

Sie stehen vor den Meisterwerken der Vergangenheit oder gehen wie die Pilger den etwas holprigen und mühsamen Weg hoch zur stolzen Basilika Sainte-Madeleine in Vezelay. Auf dem Programm haben viele auch das berühmte Krankenhospiz "Hotel-Dieu" in der Weinstadt Beaune oder die abseits in einem Tal gelegene Zisterzienser-Abtei Fontenay.

Das anmutige Land zwischen Jura und Loire kündet noch immer vom Gewicht, das es zu Zeiten der Herzöge von Burgund hatte. Von der Schweizer Westgrenze bis zur Nordsee reichte ihr Einfluss. Im Schatten der Kirchen, Klöster, Burgen und Schlösser, die trutzig von ihrem früheren Rang Zeugnis ablegen, sind es die Weinberge, die viele Kenner und Freunde eines feinen Roten oder trockenen Weißen anziehen. Neben dem Cassis-Likör und dem scharfen Senf aus der Metropole Dijon steht das Burgund von Chablis im Nordwesten bis zum südlichen Macon vor den Toren Lyons im Zeichen der Weinkultur. Von hier kommen noch immer mit die besten (und teuersten) Tropfen überhaupt.

Verwunschene Schlösser im Dornröschenschlaf
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Von Touristen nur selten besucht - das Renaissance- Schlösschen in Sully ist mit seinem weiten Park einen Besuch wert.

Durchschnitten von den Nord-Süd-Verkehrsachsen für den mobilen Europäer ist das Burgund mehr denn je ein Transitland. Doch selbst wer auf der Durchreise kurz Station macht, lernt nur die bekannte Seite der reizvollen Kulturlandschaft kennen. Jenseits der ersten Hügelketten und der ausgetretenen Pfade scheint die Uhr dagegen stehen geblieben zu sein. Dörfer, die sich an die Hänge zu kuscheln scheinen, tauchen plötzlich aus dem Morgendunst auf. Nur der Kaminrauch, der sich in sanften Schwaden über die Weingärten und Koppeln legt, zeugt von Leben. Und da gibt es verwunschene Schlösser, die wohl schon seit der letzten Weinlese im Dornröschenschlaf liegen.

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