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Edmonton bietet mehr als Einkaufen und Eishockey

Kanadas "Stadt der Sieger"

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Großstadt-Flair am Abend: Edmontons Bauwerke spiegeln sich im North Saskatchewan River

Edmonton - Auf dem Weg vom Flughafen in die Stadt passieren Reisende ein Schild mit der Aufschrift "Willkommen in Edmonton - der Stadt der Champions". Dieses Schild ist ernst gemeint.

Die Hauptstadt der westkanadischen Provinz Alberta sieht sich tatsächlich als Stadt der Sieger, seit in den achtziger Jahren die Edmonton Oilers mehrfach die nordamerkanische Eishockey-Meisterschaft gewannen und die West Edmonton Mall zum größten Einkaufszentrum der Welt ausgebaut wurde.

Trefpunkt der Weltbesten

In diesem Sommer wird Edmonton zum Treffpunkt der Champions: Vom 3. bis 12. August treffen sich hier die weltbesten Läufer, Werfer und Springer zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft.

Auch wenn die Oilers mittlerweile zu einer durchschnittlichen Mannschaft geworden sind - das Selbstbewusstsein der rund 700 000 Menschen in Edmonton und der Stolz auf ihre Stadt sind nicht kleiner geworden. Denn inzwischen haben die Bewohner erkannt, dass ihre Heimat mehr bietet als Eishockey und Einkaufen.

Im typischen Schachbrettmuster angelegt

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Kleinkunst in der Stadt: Mit Festivals zieht Edmonton viele Besucher an

Auf den ersten Blick erscheint Edmonton als typische Großstadt mit Bürohochhäusern im Stadtzentrum und ausgedehnten Wohnvierteln. Wie viele andere Städte in Nordamerika ist Edmonton im Schachbrettmuster angelegt, mit durchnummerierten Avenues, die von Westen nach Osten verlaufen, und ebenfalls durchnummerierten Streets von Norden nach Süden. Den Mittelpunkt der Stadt bildet die Kreuzung der 101. Straße mit der 101. Avenue, die hier allerdings Jasper Avenue heißt.

Genaueres Hinsehen zeigt dann, dass Kanadas nördlichste Metropole über einige Besonderheiten verfügt. Der North Saskatchewan River durchzieht Edmonton und hat einen 7400 Hektar großen natürlichen Stadtpark geschaffen. Neben Jogging- und Wanderwegen beherbergt das Flusstal einen öffentlichen Golfplatz, das Baseballstadion der Edmonton Trappers und das Kinsmen Sports Centre mit Schwimmhallen.

Geklinkerte Fußwege und altmodische Sraßenlaternen

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Das größte Einkaufszentrum der Welt bietet sogar ein eigenes Freizeitbad mit Palmen

Am südlichen Rand der Innenstadt, hoch über dem Flusstal, thront der Kuppelbau des Provinzparlaments. Von dort aus blicken Besucher auf einen Stadtteil, der sich vom Zentrum erheblich unterscheidet: Rund um die Universität liegt Strathcona. Dieser einst selbstständige Ort ist zwar schon lange ein Teil von Edmonton, er hat jedoch seinen eigenen Charakter bewahrt. Rund um die 82. Avenue, die hier Whyte Avenue genannt wird, prägen viele alte Wohn- und Geschäftshäuser, geklinkerte Fußwege, altmodische Straßenlaternen, Cafés und kleine Geschäfte die Atmosphäre. Strathcona ist auch Veranstaltungsort für Festivals. Besonders das jedes Jahr im August stattfindende Fringe Festival für Amateur- und Straßentheater zieht viele Touristen an.

Viele deutsche Einwanderer

Östlich von Old Strathcona liegt das inoffiziell "Little Berlin" genannte Wohngebiet vieler deutscher Einwanderer. Dort finden sich deutsche Schlachtereien und Bäckereien, und man hört mitunter Deutsch als Umgangssprache. Deutsche stellen hinter den Ukrainern und Engländern den größten Anteil an der ausländischen Bevölkerung Edmontons. In den vergangenen Jahren ist jedoch auch der chinesische Anteil immer größer geworden. Am östlichen Rand der City ist eine typische Chinatown mit klassischem chinesischen Stadttor entstanden.

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