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In Florida sind die Strände wirklich "endlos"

Wasser und Sonne satt

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Touristenmagnet an der Westküste Floridas - St. Petersburg hat mit seinem russischen Namensvetter nur wenig gemein.

St. Petersburg - 365 Tage hat das Jahr, an 360 davon scheint in Pinellas County die Sonne. Strände, um dieses Klima gebührend auszunutzen, gibt es mehr als genug - man könnte sie mit Fug und Recht "endlos" nennen: Die Halbinsel an der Westküste Floridas hat im Rücken die Tampa Bay, nach Westen setzt ihr der Golf von Mexiko Grenzen.

Das Treiben hinter der Küstenlinie spielt sich im wesentlichen in der St. Petersburg-Clearwater-Area ab. In St. Petersburg kommt auch das Gros der Touristen unter, meist nur einen Steinwurf vom Meer entfernt. Pinellas County und St. Petersburg haben jedoch mehr zu bieten als den Strand vorm Hotel - Abwechslung garantiert eine Mischung aus Natur, Kultur und Sport.

Caladesi Island State Park ist ein Muss
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Der Strand als Lebensform - auch in Clearwater ist Sonnenschein der Normalzustand.

Wer Florida von seiner fast unberührten Seite erleben möchte, sollte einen Ausflug in den Caladesi Island State Park unternehmen. Das Naturschutzgebiet liegt auf einer der vorgelagerten Inseln Floridas im Golf von Mexiko und ist ausschließlich mit dem Boot zu erreichen. Eine Fähre verkehrt stündlich ab 8.00 Uhr von der nahe gelegenen Honeymoon Insel. Auf der rund 15-minütigen Überfahrt kann sich der Besucher schon auf die bevorstehende Ruhe einstimmen und den Blick übers Wasser schweifen lassen. Die Zahl der Touristen hält sich in Grenzen. Spätestens mit dem Sonnenuntergang müssen sie die Insel verlassen.

Umso mehr sollte die Zeit genossen werden: Der Kilometer lange Strand ist abseits des einzigen Liegeplatzes einsam und ideal zum spazieren gehen. Wer vom Müßiggang genug hat, kann auf einem nicht ganz fünf Kilometer langen Naturpfad das Innere von Caladesi Island erkunden und sich ein Bild von der hier lebenden Flora und Fauna machen.

Salvador Dali Museum am Bayboro Harbor
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Unverstellter Blick auf ein Naturschauspiel - der Sonnenuntergang lässt sich an Floridas Westküste am eindrucksvollsten bei einer Segeltour erleben.

Nach der Rückkehr nach Honeymoon Island lohnt sich ein Abstecher in den Ort Dunedin. Zentrum des von schottischen Einwanderern gegründeten Städtchens ist ein alter Bahnhof. Er beherbergt heute das Dunedin Historical Museum. Hier werden Gemälde und Relikte aus der Vergangenheit der Gemeinde gezeigt. Cafés und Galerien laden zum Verweilen ein.

Den kulturellen Höhepunkt in St. Petersburg bildet zweifellos das Salvador Dali Museum am Bayboro Harbor: Die von einem Industriellenehepaar gestiftete Sammlung umfasst unter anderem 95 Ölgemälde des spanischen Surrealisten sowie 100 Aquarelle und 1300 Zeichnungen. Hinzu kommen Skulpturen und Poster.

Das größte Vogel-Hospital der USA

Wer ein Herz für Tiere hat, kommt an einem Besuch der Vogelklinik von Indian Shores nicht vorbei. Allein die tägliche Fütterung der Pelikane, die sich in Vorfreude aufgeregt am Strand versammeln, ist die kurze Autofahrt von St. Petersburg aus wert. Wenn Vogelpfleger Woody Moulton sich den Eimer voller Fisch schnappt, watscheln die Federtiere runter zum Wasser, um sich in Reih und Glied hinzusetzen.

Rund 9000 Vögel nimmt das Suncoast Bird Sanctuary jährlich auf, damit ist es das größte Vogel-Hospital der USA. 500 bis 700 Tiere sind gleichzeitig in Behandlung. "Es gibt keine Verletzungen, die wir hier noch nicht gesehen haben", sagt Moulton. Um so erstaunlicher ist es, dass mehr als 80 Prozent der Tiere wieder in die Freiheit entlassen werden können.

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Der Doktor und das liebe Federvieh - in der Vogelklinik von Indian Shores werden auch Pelikane aufgepäppelt.

In Tarpon Springs beschleicht den Besucher das Gefühl, er habe auf wundersame Weise die Orientierung verloren. Tarpon Springs, ganz im Norden Pinellas Countys gelegen, ist voll in griechischer Hand: Die Restaurants sind hier Tavernen und heißen Mykonos oder Zorbas. Selbst die örtliche Kfz-Werkstatt trägt den Namen Athens Auto Repair. Ende der fünfziger Jahre kamen die ersten Griechen nach Tarpon Springs. Geholt wurden sie aus einem bestimmten Grund: Sie sollten nach Schwämmen tauchen.

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Zuletzt geändert am 10. April 2001 09:41 von tea