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Patmos ist die Insel der Offenbarung

Stille hinter Klostermauern

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Patmos: hier soll vor mehr als 1900 Jahren Johannes seine Offenbarung gehabt und dann niedergeschrieben haben.

Mandraki - Urlaub auf einer griechischen Insel - das kann man auf sehr unterschiedliche Weise haben. Ganz einfach ist es, schon Monate vorher eine Pauschalreise zu buchen, in bequemen Hotels zu übernachten, jeden Tag am Strand stundenlang in der Sonne zu sitzen und dabei ewig von Leuten angesprochen zu werden, die einen überreden möchten, irgendwo in der Nähe eine "tolle Bar" zu besuchen.

Aber es geht auch völlig anders: Die griechischen Inseln lassen sich prima auf eigene Faust entdecken. Einen solchen Besuch wert sind nicht zuletzt Patmos und Nisiros, zwei Eilande der Dodekanes-Inselgruppe.

Hier gibt es keine Flughäfen, der nächst gelegene Landeplatz für Urlauberjets ist der auf Kos. Doch der beste Weg nach Patmos führt ohnehin nicht durch die Luft, sondern über das Wasser. Die Reise beginnt im Hafen von Piräus nahe Athen, und bereits die Fahrt ist die reinste Erholung: Der Sonnenuntergang hinter den Bergen des nördlichen Peloponnes, der von Deck aus gut beobachtet werden kann, versetzt die Passagiere gleich in die richtige Urlaubsstimmung.

Patmos - die Heilige Insel

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Sichere Lage hoch über der Stadt - vom offenen Meer aus ist das Johanneskloster auf Patmos nicht zu sehen und war daher sicher vor schneller Entdeckung durch Piraten.

Patmos ist im Jahr 1995 vom griechischen Staat zur Heiligen Insel erklärt worden. Denn hier soll vor mehr als 1900 Jahren Johannes seine Offenbarung gehabt und dann niedergeschrieben haben - der Text wurde anschließend zum letzten Buch des Neuen Testaments. Bis heute bewahren Mönche die besondere Spiritualität der Insel - und zwar im Johanneskloster, zu dessen Füßen der Hafen Skala liegt. Nachts rot und gelb beleuchtet, befindet sich das Kloster in der Form einer Burg dabei in einer solchen Lage, dass es die Piraten, die einst eine Plage in der Ägäis waren, vom offenen Meer aus nicht sehen konnten.

Nachts herrscht auf Patmos absolute Ruhe - was für griechische Inseln im Sommer wirklich ungewöhnlich ist. Nur die Grillen sorgen für eine angenehme Schlafbegleitung. Der Grund für den geringen Geräuschpegel ist, dass große Teile der Insel dem Kloster gehören. Zwar gibt es eine Disko und Bars, doch darf deren Musik von außen nicht zu hören sein. Wer laut feiern will, muss es in geschlossenen Räumen tun - zum Beispiel im einzigen Lokal mit griechischer Musik auf Patmos, einer klimatisierten schalldichten ehemaligen Lagerhalle.

Morgens haben die Mönche eine bessere Laune weiterblättern
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