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Die Insel Maui

Die Perle der Hawaii-Inseln

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Wenn man den Mythen glauben kann, dann wird Maui von den Göttern verwöhnt. Traumstrände gibt´s dort jedenfalls.

Kihei - Der Kumulipo, ein alter polynesischer Singsang, erzählt vom Gott Maui, dem der Schalk im Nacken saß. Er fischte die Hawaii-Inselkette vom Pazifik-Meeresboden, schubste den Himmel in die Höhe, damit die Menschen aufrecht gehen konnten, und verlangsamte das Tempo des Sonnengottes, indem er ein Lasso um seine Genitalien warf.

Maui - Infos

Was wenig nett war, aber für eine längere tägliche Sonnenscheindauer sorgte. Keine Frage, die Insel Maui verfügt über außerordentlich farbige Mythen. Und sie ist die einzige in ganz Polynesien, die nach einem Gott benannt wurde. So wundert es nicht, dass sich das Eiland rühmt: "Maui no ka oi" - Maui ist am besten.

Keine ist so schön wie Maui

Diese Behauptung lässt sich leicht untermauern. Keine andere der Hauptinseln, darunter Hawaii, Oahu und Kauai, verfügt über so viele schöne und zugängliche Strände wie Maui. Außerdem weist sie mit, dem über 3000 Meter hohen Haleakala den größten "schlafenden" Vulkan der Welt auf. Seine Lava ragt über 9000 Meter vom Meeresboden aus empor. Wird der Besuch der einer Mondlandschaft ähnlichen Kraterregion für viele Touristen zu einem spirituellen Erlebnis, sorgt das satte Grün von Regenwäldern und die Farbenvielfalt der Blütenmeere an anderer Stelle für einen überwältigenden Kontrast.

Für viele Touristen wird der Besuch der Kraterregion zu einem spirituellen Erlebnis.

Die weißen Sandstrände, Palmen im Wind und Sonnenuntergänge in Glutorange laden zum romantischen Spaziergang ein. Danach geht es auf ein Luau, ein hawaiianisches kulinarisches Fest mit dem berühmten "poi", einer traditionellen Schweinefleisch-Mahlzeit. Dazu gibt es Hula, Ukulele-Musik und Flammenakrobatik - natürlich alles Show für die Touristen und teuer. Und der zur Begrüßung überreichte Blumenkranz muss auch wieder abgegeben werden, sobald der vom Veranstalter angeheuerte Fotograf auf den Auslöser gedrückt hat. Aber nach ein paar Mai Tai oder Pina Colada stört das kaum noch. Touristennepp hin, Touristennepp her: Am Ende geht man mit Wehmut ins Hotel zurück, weil der Abend so schnell verflogen ist.

Oahu ist vielen Besuchern zu überlaufen
Die Bewohner von Maui freuen sich über die Touristen, denn sie bringen Geld auf die Insel.

Maui ist die zweitgrößte und jüngste der Hawaii-Inseln, die zu den USA gehören und über 4000 Kilometer vom amerikanischen Festland entfernt im Pazifik liegen. Rund fünf Stunden dauert der Flug von Los Angeles oder San Francisco. Vor allem in den vergangenen Jahren ist Maui immer populärer geworden. Oahu mit der Hauptstadt Honolulu und dem weltberühmten Waikiki-Strand gilt als Zentrum von Hawaii, ist aber für viele Besucher einfach zu "touristisch" und überlaufen. Die Blumeninsel Kauai ist zwar landschaftlich ebenfalls atemberaubend, aber wer die Abwechslung, eine reiche Auswahl an Hotels, Restaurants und sportlichen Aktivitäten liebt, wird sich auf Maui wohler fühlen.

Saison ist wegen der günstigen Wetterbedingungen praktisch das ganze Jahr über: Die Durchschnittstemperatur liegt auf den Inseln bei rund 25 Grad Celsius. Auch im Winter wird es selten kühler als 20 Grad, aber es regnet viel häufiger als im Sommer. Generell, so heißt es, gibt es keinen Tag, an dem nicht an irgendeiner Stelle auf Maui oder den anderen Inseln Niederschlag fällt. Das liegt daran, daß jede Insel wie ein Mini-Kontinent ist - mit Bergen, Ebenen, Küsten und starken Windeinflüssen. Aber Regen bedeutet vor allem im Sommer meistens nur ein Nieseln.

Nach dem Regenwald die rauhe Lava-Landschaft erleben weiterblättern
 
Last edited: tea 03.12.2004 16:07