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Dschungel-Touren und Tauchen in Honduras:

Mehr als Maya-Ruinen

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  • Im Dschungel von Honduras liegen die berühmtesten Zeugnisse der untergegangenen Maya-Kultur. Doch das Land im Herzen Mittelamerikas bietet mehr als verwitterte Ruinen vergangener Zeitalter.

    Denn Honduras durchziehen hohe Berge mit tropischem Regenwald. Und vor der Ostküste liegen Inseln im Karibischen Meer, die erlebnisreiche Tauchgänge versprechen.

    Auf Utila, der östlichsten der zu Honduras gehörenden Islas de la Bahia, lebt der deutsche Tauchlehrer Hans Grauer als einer von 2500 Einwohnern. Zu den Attraktionen unter Wasser zählen neben den bunten Korallenriffen vor allem riesige Walhaie, sagt der 37-jährige Schwabe. Die Walhaie sind die größten Haie der Welt. "Sie sind aber harmlos, essen Plankton und Shrimps", sagt der Tauchlehrer. Taucher könnten die Riesenfische sogar anfassen. Ein weiterer Grund, hier zu tauchen, sind die Preise der Tauchschulen. Sie zählen zu den günstigsten weltweit: Einzelne Tauchgänge gibt es ab zehn Dollar.

    Unter zahlreichen Anhöhen schlummern wertvolle Schätze

    Bisher ist der Weg nach Utila noch sehr beschwerlich, denn nur kleine Propellermaschinen können hier landen. Daher bestimmen noch Rucksack- und Langzeiturlauber das Bild. Anders ist die Situation auf der Nachbarinsel Roatan: Aus dem ehemaligen Geheimtipp ist inzwischen ein Ziel für Ferienflieger aus den USA und Italien geworden.

    Auch auf dem Festland will der arme Staat mit neu erschlossenen Naturreservaten und Maya-Stätten den Tourismus ankurbeln. So sollen etwa die Ruinen und Stelen der Mayastätten am Yojoa-See im Osten von Honduras baldmöglichst von Dschungelgrün und Zuckerrohrbewuchs befreit werden, um dort einen Natur- und Archäologiepark zu eröffnen.

    Bis dahin muss Carlos Fernandez die im Boden verborgenen Maya-Ruinen noch mit Füßen treten: "Unter mir liegt eine alte Pyramide unserer Ureinwohner", sagt der Feldarbeiter. Wissenschaftler hätten bestätigt, dass unter zahlreichen Anhöhen der Region Ruinen mit womöglich wertvollen Schätzen schlummerten.

    Hohe Gipfel ragen in den Himmel

    INFO-KASTEN: HONDURAS

    Tourist Office Central America, Severinstr. 10-12, 50678 Köln, Tel.: 0221/931 10 93, Fax: 0221/310 18 43
    Internet: www.centralamerica-tourism.com
    Mesoamérica Travel, Colonia Juan Lindo, 8 Calle, 32 Avenida N.O., San Pedro Sula, Honduras, 00504/557 84 47, Fax: 00504/557 84 10
    Internet: www.mesoamerica-travel.com

    Der 50-jährige Arbeiter scharrt auf einem der Hügel mit seinem Schuh in fettschwarzer Erde. Dann bückt er sich und säubert notdürftig einen vor weit über tausend Jahren von den Ureinwohnern bearbeiteten Felsbrocken. Dies ist eines der Zeugnisse der Maya- und Lencakultur am Yojoa-See, das schon sichtbar ist.

    Bereits für Touristen erschlossen wurde der Nationalpark Celaque, der in der Nähe der historischen Kleinstadt Gracias liegt. Dort ragen die höchsten Gipfel des Landes in den Himmel. Wanderer erwartet in den Bergwäldern eine vielfältige und ursprüngliche Flora und Fauna.

    Allein mit kleinen Echsen zwischen Maya-Pyramiden

    Trotz der üppigen Natur befinden sich die größten Sehenswürdigkeiten von Honduras in den Wäldern an der Grenze zu Guatemala in Copán. Wer morgens vom Dorf zu den Maya-Pyramiden spaziert, kann die mystischen Reize der Mayastätte fast ganz allein genießen. Kleine Echsen huschen dann über die steinernen Stufen am historischen Ballspielplatz und die Treppe der Hieroglyphen. Tempel, Paläste, Stelen, beschriftete Steinquader und Skulpturen zeugen davon, dass hier einst ein blühendes und prächtiges Kunst- und Kulturzentrum der Maya war. Mancher Gast setzt sich auf eine der Pyramiden und sinniert über das Leben hier vor etwa 1300 Jahren - einer Zeit, als der herrschende König "18 Kaninchen" hieß.

    Wegen seines Nachtlebens beliebt bei Weltenbummlern und Aussteigern ist La Ceiba an der karibischen See. Von La Ceiba starten auch Exkursionen in das urwüchsige Hinterland. Die dortigen Küstenwälder sind Heimstatt der Miskito und anderer Indio-Stämme. Lagunen und Flüsse sind ihre Verkehrsadern. Wer will, kann auch von La Ceiba auf das Meer fahren - nach Roatan und Utila.

    Bernd Kubisch, gms

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