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Wie Touristen in Johannesburg überleben

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Johannesburg: schön und gefährlich

Johannesburg - Wer den "Lonely Planet"-Reiseführer über Südafrika aufschlägt, bekommt nicht unbedingt ein Bedürfnis, nach Johannesburg zu fahren. "Wenn Ihnen eine Situation mulmig erscheint, rennen Sie! Wenn die Räuber ein Messer oder eine Pistole haben, geben Sie denen alles, was sie möchten.

Ein Lächeln hilft dabei oft, die Situation zu entschärfen. Und wenn Sie wirklich überfallen worden sind, versuchen Sie, es als einen Lebensumstand in dieser Stadt zu akzeptieren", stimmt das englischsprachige Buch die Leser auf einen womöglich sehr abenteuerlichen Aufenthalt ein. Wer sich an ein paar Grundregeln hält, kann die Zeit in Johannesburg aber auch genießen.

Wer sich vor einer Fahrt nach "Jo'burg" Sorgen macht, hat dafür gute Gründe. Die größte Stadt Südafrikas gilt nicht umsonst als eine der gefährlichsten Städte der Welt. Nirgendwo sei die Mordrate so hoch wie dort, heißt es. Einer Studie des südafrikanischen Institute for Security Studies in Pretoria zufolge gab es beispielsweise im Jahr 1999 in Johannesburg 117 Morde pro 100 000 Einwohner.

Touristen sind beliebte Opfer
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Die freundliche Seite Johannesburgs - in der größten Stadt Südafrikas müssen Besucher trotz der hohen Kriminalitätsrate nicht in jedem Fall die Straßen meiden.

Die Ursachen für die enorme Gewaltkriminalität sind vielfältig. In Johannesburg prallen Erste und Dritte Welt aufeinander: Die Yuppie-Wohnungen und das moderne Einkaufszentrum von Sandton-City am nördlichen Stadtrand liegen nur einen kurzen Fußmarsch vom Township Alexandra entfernt, wo die Ärmsten der Armen leben. Der zur Schau getragene Wohlstand der Reichen weckt Begehrlichkeiten bei denen, die nichts mehr zu verlieren haben: Morde, bewaffnete Raubüberfälle und Autoentführungen sind daher an der Tagesordnung. "Gerade Touristen sind ein beliebtes Opfer von Räubern", heißt es dazu auch in den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts in Berlin.

Wer nach der Ankunft in Johannesburg nicht vom Flughafen, dem Bahnhof oder dem Busbahnhof abgeholt wird, sollte unbedingt ein Taxi nehmen - egal wie hoch der Preis für die Fahrt zum Zielort auch sein mag. Auf keinen Fall sollte man mit dem ganzen Gepäck in einen öffentlichen Bus steigen oder gar zu Fuß laufen. Viele Reisende wurden dabei schon am ersten Tag ihrer Koffer beraubt.

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