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Kopenhagen ist der Laufsteg Skandinaviens:

Trendstadt im Kleinformat

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Kopenhagen

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Kopenhagen - Eine Videothek namens "Private Corner", Erotik-Läden und Striptease-Bars - all das gibt es an der Istedgade in Kopenhagens Stadtteil Vesterbro, die auf den ersten Blick nicht wirklich wie die Hauptstraße eines aufkommenden Szene-Viertels wirkt.

Unmittelbar hinter dem Hauptbahnhof der dänischen Hauptstadt gelegen, hat die einstige Sündenmeile auf den ersten Metern ihr altes Image beibehalten. Doch einige Häuser weiter ändert sich das Bild: Zwischen marokkanischen Gemüseläden, Asia-Märkten und türkischen Metzgereien mischen sich plötzlich immer mehr kleine Boutiquen und schicke Cafés.

Kopenhagen sich zu einer kleinen "In-Stadt" gemausert

Was in Vesterbro passiert, ist ein Symbol für die Entwicklung ganz Kopenhagens. Dänemarks Metropole hat sich zu einer kleinen "In-Stadt" gemausert. Die "Trendjünger" ziehen von Viertel zu Viertel. Galt vor kurzem noch das alternativ angehauchte Norrebro als erste Adresse zum Wohnen und Ausgehen, so ist es jetzt angesagt, in den verwinkelten Straßen Vesterbros zu leben - und vor allem zu feiern.

Nachwuchs-Designer finden in Vesterbro noch bezahlbare Ladenräume, gestylte Restaurants bieten hier Alternativen zu den traditionellen Hotdog-Ständen. "Es hat sich hier in den vergangenen Monaten ein regelrechter Wettstreit der Köche entwickelt", so Susanne Nielsen vom Tourismusbüro Kopenhagen. Gekocht wird international, experimentell und meist - wie fast überall in Kopenhagen - auch ziemlich teuer.

Vorsicht: Getränkepreise sind wesentlich höher als in Deutschland

Auch die Clubszene trifft sich in Vesterbro. Mit dem "Vega" verfügt das Viertel über ein Zentrum des Nachtlebens. Wer mit kleinem Budget anreist, sollte aber möglichst langsam trinken, denn die Getränkepreise sind wesentlich höher als in Deutschland. Der zweite große Treffpunkt findet sich mit dem "Rust" in der Guldbergsgade in Norrebro: Über drei Stockwerke erstrecken sich Tanzflächen und Bars.

Norrebro gilt als Multikulti-Viertel Kopenhagens, in dem besonders viele Studenten leben. Mit seinen hohen Häusern und engen Straßen wirkt es an Regentagen leicht deprimierend. An sonnigen Tagen dagegen entfaltet Norrebro ganz eigene Reize, wenn sich die jungen Kopenhagener in den Cafés auf dem St. Hans-Torv oder an den Ufern der künstlichen Seen treffen, die das Viertel von der Innenstadt trennen.

Wo alles zu haben ist: Von alten Möbeln bis zu Schlaghosen

Norrebro gilt auch als Paradies für Secondhand-Einkäufe. Von alten Möbeln über Schlaghosen bis zu Kitschartikeln ist alles zu haben. "In Kopenhagen wurde traditionell schon immer viel mit Antiquitäten gehandelt", sagt Susanne Nielsen. Lange habe man richtige Schnäppchen machen können und etwa dänische Designermöbel aus den sechziger Jahren für wenig Geld bekommen. Diese Zeiten seien jedoch vorbei: Sammler und Händler hätten das Viertel als Jagdrevier entdeckt und kauften die kleinen und größeren Schätze systematisch auf.

INFO-KASTEN: Kopenhagen

Dänisches Fremdenverkehrsamt, Glockengießerwall 2, 20095 Hamburg (Tel.: 040/32 02 10, Fax: 040/54 76 10 26)
E-Mail: daninfo@dt.dk
Internet: http://www.visitcopenhagen.dk

Bleiben noch die Flohmärkte, die während des Sommers von Mai bis Ende September überall in der Stadt veranstaltet werden. Gestöbert und gefeilscht werden kann unter anderem samstags auf dem Israels Plads im nördlichen Innenstadtbereich oder freitags und samstags am Gammel Strand unweit der Fußgängerzone. Wirklich billig gibt es aber auch hier nichts zu erstehen. Direkt am Kanal und an den vielen alten Häusern gelegen, wirkt dafür die Umgebung wie in einem Bilderbuch.

Stroget - die schickste Einkaufsmeile der Stadt

Nur ein paar Meter weiter beginnt in der Fußgängerzone Stroget die schickste Einkaufsmeile der Stadt. Wer wirklich "hip" ist, geht ein Stück abseits in der Kronprinsensgade einkaufen. Zwischen den Geschäften finden sich auch zahlreiche Cafés. Wer hier einen guten Platz ergattert, kann sich dank des schick gekleideten Publikums einen Blick in die aktuellen Modemagazine sparen.

Sandra Hoffmann, dpa

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