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Sonne, Wind und Wellen - Kos ist ein Paradies für Jedermann

Schönste Buchten sind noch unberührt

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Kos

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Kos-Stadt - Wenn Surfer und andere Wassersportler den Namen Kos hören, bekommen sie meist ein Strahlen in den Augen. Denn die drittgrößte Insel des Dodekanes in Griechenland bietet mit viel Wind und hohen Wellen die perfekten Voraussetzungen zum Surfen, Segeln oder Katamaran-Fahren. Entsprechend wird Wassersport auf Kos groß geschrieben.

Segel- und Surfschulen bieten viel Service. In den unterschiedlichen Revieren können Anfänger und Profis ihrer Leidenschaft frönen. Wenn der Wind einmal nicht weht, können Urlauber das Inselinnere erkunden - die Johanniterburg, die Bergdörfer oder die Ausgrabungsstätten der Antike.

In einem Tag erkundbar

Kos liegt nur 2,5 Seemeilen von der türkischen Küste entfernt im Südosten der Ägäischen See. Da die Insel nicht allzu groß ist, kann sie locker in einem Tag erkundet werden. Zu den 25 000 Inselbewohnern, davon 12 500 in der Hauptstadt, gesellen sich über das Jahr verteilt eine halbe Million Touristen. Dennoch wirkt die Insel nicht überlaufen.

Durch die Seitenstraße zu den schönsten Stränden

Der Westen mit der Halbinsel Kefalos ist vom Tourismus noch am wenigsten berührt, obwohl es hier mit Stränden wie Paradise Beach, Camel Beach, Tam Tam Beach oder Sunny Beach die vielleicht schönsten Buchten der gesamten Insel gibt. Der äußerste Westen lädt mit einsamen Stränden und Klöstern zu Wanderungen ein. Kos wird von einer einzigen Hauptstraße von Osten nach Westen durchquert. Einige Seitenstraßen führen zu wenig besuchten Stränden. Vier "Berge" thronen auf Kos, von denen mit 842 Metern der Dikaios der höchste ist. Die übrige Fläche der Insel ist weitgehend eben.

Baden oder Radeln?

Als zusammenhängendes Band kilometerlanger Sandstrände präsentiert sich der Norden der Insel. Baden und Wassersport heißt die Devise in den drei Strandorten Tingaki, Marmari und Mastichari, die alle noch eine gewisse Beschaulichkeit bewahren konnten. Aber auch Radfahrer bekommen etwas geboten: In der Umgebung der Stadt Kos gibt es viele Radwege, die gut die verschiedenen Strände erschließen.

Touristen tummeln sich im Hafen

Zentrale Anlaufstelle ist Kos-Stadt zwischen der Ägäis und den bewaldeten Hängen der Anhöhen. Das touristische Herz der Stadt bildet der Hafen mit seinen vielen Straßencafés und Restaurants sowie einer Armada von Ausflugsbooten. Westlich davon erstreckt sich das Touristen- und Vergnügungsviertel Lambi. Hotels, Restaurants, Souvenirshops, Kleidergeschäfte, Discotheken und Motorradverleihe säumen die Straße. Die Geschäfte bleiben wie in der ganzen Stadt bis tief in die Nacht geöffnet.

Hippokrates' Baum soll 2000 Jahre alt sein

Das auffälligste Gebäude in Kos-Stadt ist die Johanniterburg. Sie wurde von 1450 bis 1478 erbaut. Direkt am Eingang der Burg steht die Platane des auf der Insel geborenen Arztes Hippokrates. Sie soll Biologen zufolge fast 2000 Jahre alt sein. Der Legende nach soll Hippokrates sie selber gepflanzt und Paulus darunter das Christentum gepredigt haben. Nur vier Kilometer außerhalb von Kos-Stadt zeigt sich die historisch bedeutsamste Sehenswürdigkeit der Insel, das Asklepieion. Mit heutigen Begriffen könnte es am ehesten als eine der ersten Kurkliniken der Menschheit umschrieben werden.

INFO-KASTEN: Kos

Griechische Zentrale für Fremdenverkehr, Neue Mainzer Straße 22, 60311 Frankfurt
Tel.: 069/23 65 62
Internet: Gr. Zentrale für Fremdenverkehr

Abstecher zur Vulkaninsel

Wer die Insel Kos ausreichend erkundet hat, kann sich mit einem Ausflugsboot auf benachbarte Inseln begeben. Die Vulkaninsel Nissiros etwa ist 41 Quadratkilometer groß. Die äußeren Wände der Insel sind bis zu 700 Meter hoch. Boote legen in Mandraki an. Mit einem Bus geht es in das Innere des großen Kraters. Er ist 3500 Meter lang und 1500 Meter breit. Es liegt ein Schwefelgeruch in der Luft. In einigen Löchern im Boden brodelt kochend heißes Wasser.

Meeresfrüchte zu koischem Weißwein

Von den Eindrücken gefangen und erschöpft von den Ausflügen, laden auf Kos traditionelle griechische Tavernen zum Speisen und Verweilen ein. Dabei tafeln die Kellner vom originalen Tzatziki über Rind- und Lammgerichte bis zu Fisch auf. Die große Palette an Meeresfrüchten sollte jeder Griechenland-Urlauber probiert haben. Von Calamares über schwer zu bezwingende Langusten bis zu verschiedenen Fischfilets lässt die Karte keine Wünsche offen. Ein koischer Weißwein ist zum Essen ein Muss. Zur Erfrischung wird dazu gern ein Frappé, schaumig geschlagener Kaffee mit Milch, gereicht. Zu guter Letzt bleibt nur noch "Kalí Aurexí" zu sagen - Guten Appetit.

Daniela Schmitz, dpa

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