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Mexikos Küche bietet scharfe Leckereien

Alles kreist um Mais und Chili

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Enchiladas: Mit Meeresfrüchten, Fleisch oder Gemüse gefüllt und mit einer Soße überbacken.

Mexiko-Stadt - Zwischen Fleischballen und Bergen von Chili sitzt die Indianerin auf einem wackeligen Stuhl und knetet den Teig. Ihre groben Hände klatschen auf die blaue Masse, bis daraus ein ovaler Fladen geworden ist. In diesen quetscht sie das fertige Bohnenmus und legt den Kuchen ins brutzelnde Fett der Pfanne. "Con todo?" ("Mit allem?") fragt sie - soll es denn auch wirklich scharf sein? Abschließend garniert sie die Maistortilla mit Käse, Zwiebeln und rotem Chili.

Der "Tlacoyo" oder die "Gordita", wie die dicken Maistortillas heißen, gehören neben den "Tamales" und "Tacos" zu den traditionellen Snacks der Mexikaner. Diese "antojitos", die Appetithäppchen, sind beinahe überall zu haben: an den Straßenecken, in Schnellküchen, in Cantinas - den einst nur Männern vorbehaltenen Trinkstätten - und in den unzähligen Restaurants, wo die Mexikaner auch an Arbeitstagen manchmal bis zu zwei oder drei Stunden ihr Mittagessen genießen.

Eine Mischung aus indianischer und spanischer Tradition

Infos:

www.mexiko-reisetipps.de
Staatliches Mexikanisches Verkehrsamt
Taunusanlage 21, 60325 Frankfurt
(Tel.: 069/25 35 09, Fax: 069/25 37 55)

Die Namen auf der Speisekarte sind eine Mischung aus indianischer und spanischer Tradition: "Chilaquiles", "Sopes", "Huaraches" oder "Sopa azteca". Hinter jedem Gericht verbirgt sich eine andere Weise der Maiszubereitung. Während in Deutschland die kulinarischen Kostproben aus Mexiko wie "Burritos", "Enchiladas" oder "Quesadillas" meist eine Variante der Weizentortilla bedeuten, werden diese Gerichte im Land der Azteken eher lächelnd als "Texmex", als texanisch-mexikanische Verfälschung, angesehen. Hier nämlich kreist die Esskultur vor allem um zwei Dinge: Mais und Chili.

Mehr als 605 Maisrezepte verzeichnet etwa das Museo Nacional de Culturas Populares in Mexiko-Stadt, allein 116 für das mexikanische Grundnahrungsmittel Tortilla. Zwölf dieser Maisfladen verzehrt angeblich jeder Mexikaner pro Tag. Schon zum Frühstück begleiten die Fladen das Rühr- oder Spiegelei oder werden, in Streifen geschnitten und mit scharfer Chilisoße angerichtet, zu "Chilaquiles".

"Enfrijolada" und "Tostada" weiterblättern
 
Last edited: bn 03.12.2004 16:07