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Bäume können ein beeindruckendes Naturereignis sein - wenn sie, wie hier im zentralamerikanischen Regenwald, als Riesenbäume die Menschen einzuschüchtern vermögemn

Besonders im nachhaltigen, also umwelt-, sozial- und kulturverträglichen Tourismus, sieht Mittelamerika für die Zukunft gute Chancen. Die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) in Eschborn bei Frankfurt hilft dabei und arbeitet mit Regierungen, Umwelt- und Tourismusgruppen sowie der SICA (Sistema de la Integracion Centroamericana) in Nicaraguas Hauptstadt Managua zusammen. Die Integrationsbehörde orientiert sich unter anderem am Vorbild der EU-Staaten. "An einem positiven Markenzeichen für Mittelamerika arbeiten wir gemeinsam", sagt Klaus Lengefeld vom GTZ-Büro in Managua. "Wir orientieren uns an Naturschätzen und Mayakultur, an unberührten Regenwäldern, Vulkanen, Ureinwohnern, aufgeschlossenen Menschen, Gastfreundschaft und Umweltschutz."

Gemeinsam präsentieren die Länder die Maya-Zeugnisse

Reisebüros bieten schon länger Länder-Kombinationen in der so genannten Mundo de Maya an. Die Welt der alten Maya-Paläste und -Tempel ist ein gutes Beispiel für Kooperation von Belize, Nicaragua, El Salvador, Guatemala und Mexiko, das sich selbst als Teil Nordamerikas betrachtet.

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Mit seinem auffälligen Schnabel gehört der Tucan zu den schilerndsten Bewohnern der Regenwälder

Die ersten Siedler sollen vor 40 000 Jahren über die damals noch zugefrorene Beringstraße bis nach Mittel- und Südamerika gewandert sein. Ihre Nachfahren lassen heute Touristen an ihrer Tradition und Kultur teilhaben, und sie bieten Urlaubern auch Gästezimmer an - so zum Beispiel die Kuna in Panama, die Lenca in Honduras und die Maya in Guatemala. Indios auf den Inseln im Nicaragua-See offerieren Gästen auch künstlerische Arbeiten wie Schnitzwerk, Gemälde und Skulpturen. Klaus Zerger aus Bayern, Chef eines kleinen Ökohotels auf der Insel Mancarron: "Unser Tourismuskonzept ist auch an der Bevölkerung orientiert. Bei neuen Projekten haben die Ureinwohner ein Mitspracherecht."

Reiserouten zu verschiedenen Themen

Statt Wein- und Schlösserstraßen wie in Europa gibt es in El Salvador eine "Ruta de Flores", also eine Blumenstraße. Nicaragua verbindet die historischen Kleinode der Kolonialzeit zu einer "Ruta de los Pueblos Blancos" (Weiße Dörfer). In Honduras ist eine "Ruta Verde y Etnica" am Atlantik im Aufbau. Sie führt von Tela mit seinen Gemeinden der Garifuna - Nachfahren eines Völkergemisches aus Schwarzen und indianischen Ureinwohnern - bis in den Dschungel der Moskitia-Indios.

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