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Familienurlaub in Südnorwegen

Softeis, Sommerhäuser, Seeräuber

Farsund - Südnorwegen besteht hauptsächlich aus ziemlich engen Kurven - zumindest, wenn man die Angelegenheit vom Rücksitz eines Autos aus betrachtet, wie es die meisten kleinen Urlauber gezwungenermaßen tun.

Kurven aber haben zwei entscheidende Nachteile: Man muss selbst bei Ausflügen in das Nachbardorf eine kleine Ewigkeit in der Blechkiste ausharren, und es wird einem auf Dauer schlecht davon.

Das sollten Eltern wissen, die mit dem touristischen Nachwuchs in Richtung Sorlandet aufbrechen. Abschrecken lassen müssen sie sich davon aber nicht. Denn Entschädigungen für das manchmal mühsame Vorwärtskommen bietet der Süden Norwegens reichlich: Hinter jeder Kurve gibt es etwas Neues zu entdecken - einen sanft gerundeten Fjord, einen bizarr aufragenden Felsen, das zarte Grün eines Birkenhains und - selbst am Rande der allerschmalsten Straße, die direkt in das Ende der zivilisierten Welt hineinzuführen scheint - ein liebevoll verziertes Sommerhäuschen in den Lieblingsfarben der Norweger: Muschelweiß, Ziegelrot, Senfgelb oder Lindgrün.

Mittelmeer-Feeling bei Sonnenschein

Ihre Südküste nennen die Einheimischen selbstbewusst "norwegische Riviera". Und sobald die Sonne am Himmel die Oberhand gewinnt, scheint hier tatsächlich jeder seinen mediterranen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

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Am Strand liegen und das schöne Wetter genießen. Südnorwegen biete dazu viele schöne Plätze.

Geschäftsleute in der hügeligen Kleinstadt Farsund machen es sich für ein Pläuschchen auf den Treppenstufen vor ihrem Laden bequem, Teenager halten selbst bei frischen Windböen die Stellung in den Straßencafés von Kristiansand, an jeder Straßenecke lassen Softeis-Händler Portionen von atemraubenden Ausmaß in die Waffeln quellen. Und wer ein paar sonnige Stunden an einem der nicht allzu zahlreichen Sandstrände Südnorwegens verbringt, mag tatsächlich kaum glauben, dass er zwischen dem 58. und 59. Breitengrad Urlaub macht - und nicht am Mittelmeer.

Urlauber aus Norddeutschland haben einen Vorteil

Vor allem für Familien aus dem nördlichen Teil Deutschlands hat die Lage Vorteile: Ein Urlaub mit Strand, Meer und Fischerdörfern ist nach vergleichsweise kurzer Anfahrt möglich. Wer beispielsweise in Hamburg aufbricht, kann die Anreise in rund zehn Stunden bewältigen. Rund 550 Kilometer lang geht es von der Hansestadt aus durch Schleswig-Holstein und das dänische Jütland. Von Hirtshals aus lässt sich im Sommer die Überfahrt mit der Schnellfähre in zweieinhalb Stunden bewältigen. Dann ist man schon im norwegischen Kristiansand und damit mitten in der Welt der unüberschaubaren Schärengärten, der sanften Buchten und der tief ins Land einschneidenden Fjorde.

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Bei ein Urlaub in Norwegen darf ein Angelausflug nicht fehlen - oder ein Besuch in einem Fischerdorf.

Mit den Gästen verdoppelt sich die Bevölkerung

Im Sommer lockt die durch den Golfstrom und abwechslungsreiche Naturschönheiten begünstigte Region auch ungezählte norwegische Urlauber an. Mit den Gästen verdoppele sich die Bevölkerung, so das Touristenbüro in Kristiansand. In den großen Ferien zwischen der letzten Juni- und der ersten Augustwoche seien fast alle Hütten belegt und so gut wie kein Boot mehr frei. Das sollte bei der Planung von Deutschland aus berücksichtigt werden.

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Last edited: mis 22.05.2006 16:18