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Eine Winterreise auf die Lofoten

Nordlichter und Kabeljau

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Im Januar herrscht in Orten wie Henningsvaer reges Treiben - auch im Polarwinter bleiben die Häfen eisfrei.

Svolvaer - Irgendwo dort links muss ein Leuchtturm sein. Weißes Licht dringt aus dem Dunkel, wird schnell heller, fast grell.

Lofoten - Infokasten

Übergangslos nimmt es das ganze Firmament ein, wechselt von gleißendem Hell in gelbe, grüne und violette Lichtschleier, die sich verdichten, wieder auseinander driften, Wirbel bilden und nach allen Seiten hin wabern. Nein, kein Leuchtturm sendet Signale, sondern das Nordlicht lässt Elfen am nächtlichen Himmel tanzen - die winterlichen Lofoten in Nord-Norwegen begrüßen den Gast auf unnachahmliche Weise.

Berge ragen aus dem Nordmeer

Schon beim Anflug auf Svolvaer nimmt das Staunen kein Ende. Als wären die Alpen ins Meer gefallen, so ragen die Berge der Inselgruppe aus dem Nordmeer. Bis zu 1200 Meter sind sie hoch, und im Winter oft von einer stürmischen See umbrandet. Alles ist geradezu lieblich mit einer Schneehaube überzogen und - kein seltenes Schauspiel - von Sonnenlicht überflutet. An Land spiegeln sich die Bergmassive in den Fjorden, sind auf den Kopf gestellt und nehmen im Wasser kein Ende.

Schroffe Felsen, tiefe Trogtäler, Bergseen und Fischerorte
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"Das Lofotgebirge beginnt sich blau zu färben. Ich weiß nicht, was schöner ist - wenn du es in der Ferne liegen siehst wie eine einzige tiefblaue Mauer mit tausend Türmchen darauf oder wenn du dich ihm näherst und siehst, wie die Mauer sich öffnet, wie jeder Gipfel ein eigener Berg wird, einer wilder als der andere", schwärmte 1869 der Dichter Björnstjerne Björnson. Er war einer der ersten, die das Archipel nördlich des Polarkreises bereisten. Inzwischen lockt das dramatische Bild der Lofoten mit schroffen Felsen, tiefen Trogtälern, Bergseen und idyllischen Fischerorten rund 200 000 Besucher pro Jahr - aber nur etwa zehn Prozent suchen die winterliche Einsamkeit.

Aufgereiht wie Perlen

Gerade einmal 24 500 Menschen leben auf den wie Perlen aufgereihten Inseln von Austvagöy im Norden bis Röst im äußersten Süden und trotzen in ihren gemütlich wirkenden bunten Holzhäusern dem Polarwinter. Dank des Golfstroms sinkt die Durchschnittstemperatur aber nicht unter ein Grad minus, und die Häfen bleiben eisfrei. Anfang März kann das Thermometer sogar milde acht Grad anzeigen. Die warme Meeresströmung sorgt für erhebliche Klimaunterschiede: An der dem Festland zugewandten Ostküste ist es kälter als an der Westküste.

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Last edited: tea 03.12.2004 16:07