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Österreichs neuer Superskigebiet:

Schnee-Spaß im Skiverbund Amadé

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Vergnügen und Erholung in den Bergen - fünf österreichische Skigebiete bieten dies unter dem Dach des Skiverbunds Amadè seit diesem Winter gemeinsam an.

Schladming - Der Knirps im knallblauen Skianzug zupft seinen Vater aufgeregt am Ärmel: "Guck mal, die trainieren für den Weltcup."

Nur wenige Meter entfernt rasen zwei Athleten die Abfahrt hinunter. Es ist früher Morgen, ein milchig grauer Himmel hängt über Zauchensee. Schon jetzt befördert die Sechser-Sesselbahn begeisterte Wintersportler hinauf auf den Gamskogel. Nach Aussagen der Skifans macht die 75-prozentige Neigung des Starthangs hier - im neuen größten Skiverbund Österreichs - das Skilaufen erst richtig schön.

Fünf österreichische Wintersportgebiete haben sich im September 2001 zum neuen Skiverbund amadé zusammengeschlossen. Dazu gehören die Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein Tauern, Hochkönig's Winterreich, Gastein und das Großarltal. 865 Pistenkilometer im Salzburger Land und in der Steiermark stehen zur Verfügung, verbunden durch Lifte, Gondeln und Kabinenbahnen. Der Zusammenschluss zum größten Skiverbund Österreichs entstand vor allem aus wirtschaftlichen Gründen: Statt einem ruinösen Verdrängungswettbewerb freien Lauf zu lassen, entschieden sich die Beteiligten zur gemeinsamen Preisgestaltung und zum konsequenten Ausbau der Region.

Junge Talente auf Brettern und Snowboards

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Zünftiges Hüttenleben - neben dem Sport kommt auch die Geselligkeit im Skiverbund Amadè nicht zu kurz

"Unser Konzept ist aufgegangen", freut sich Christoph Eisinger, der Geschäftsführer des Skiverbundes amadé. Während der Wintersaison werden jährlich 109 Millionen Euro (213,18 Millionen Mark) umgesetzt. Skischulen und Skiausrüster haben Hochsaison, Junge Talente auf Brettern und Snowboards stürmen die Pisten. Einträchtig sitzen sie in der Sesselbahn nebeneinander, um danach elegant die Hänge hinunter zu wedeln oder halsbrecherische Kunststücke auf ihrem Board vorzuführen.

Der Skiverbund amadé steht für Gaudi im Schnee, der Skipass gilt für alle fünf Skigebiete mit ihren 276 Liften und Seilbahnen. Für das "grenzenlose Skivergnügen" zwischen dem 600 Meter hoch gelegenen St. Johann im Pongau bis zum 2276 Meter hohen Stubnerkogel oberhalb von Badgastein zahlen Erwachsene in der Hochsaison für sieben Tage 168,50 Euro (329,55 Mark) und Kinder 84 Euro (164,28 Mark). Jugendliche der Jahrgänge 1983 bis 1985 sind mit 156,50 Euro (306,09 Mark) dabei.

Romantik pur: Ausfahrt im Pferdeschlitten

Das Hüttenleben wird im Skiverbund amadé groß geschrieben. "Die Leute sollen sich bei uns rund um die Uhr wohlfühlen. Auch solche, die nicht dem Skisport huldigen, sondern in der frischen Bergluft einmal richtig durchatmen wollen", sagt Veronika Scheffer, Vorstandsmitglied der Zauchensee Liftgesellschaft. Auf geräumten und exakt markierten Höhenwegen können sich Urlauber die Landschaft auch erwandern. Auch Rodelfahrten erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

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In einem Urlaub kaum zu bewältigen - den Urlaubern stehen im Skiverbund Amadè insgesamt 865 Pistenkilometer zur Verfügung.

Mit Mütze und Schal sowie rutschfesten Schuhe an den Füßen geht es zum Beispiel nach Einbruch der Dämmerung mit dem Schlitten unter dem Arm hinauf zur Hochwurzenhütte. 7,2 Kilometer lang ist die Strecke der Flutlichtrodelbahn. Während der Schnee unter den Kufen knirscht, jagt der Schlitten über Lichtungen und vorbei an tief verschneiten Tannen. Das ist Romantik pur - ebenso wie eine Ausfahrt im Pferdeschlitten oder Schneeschuhwanderungen durch Wald und Feld.

Charme der Wiener Hofgesellschaft

Die Städte und Dörfer der Region bieten Unterkünfte für jeden Geldbeutel von der einfachen Familienpension über Komforthotels bis zur Nobelherberge mit Feinschmeckerrestaurant und Badelandschaft. Wer die Ruhe liebt, nimmt zum Beispiel in Goldegg am See Quartier, einem eher verschlafenen Dorf in der Nähe von Schwarzach-St. Veit. Badgastein hingegen haftet auch heute noch der Charme der Wiener Hofgesellschaft an, die hier im 19. Jahrhundert zu kuren pflegte.

INFO-KASTEN:Skiverbund Amadé

Skiverbund Amadé, Postfach 73, A-8970 Schladming (Tel. von Deutschland: 0043/3687/240 30, Fax: 0043/3687/24 03 04,
Internet: http://www.skiamade.com

Nach der Abfahrt zur Gasteiner Skischaukel geht es direkt nach Bad Hofgastein, einem weiteren Kurort. "Von der Piste in die Therme" lautet hier der Slogan: Radon-Thermalbäder, Massagen, Saunagänge oder ein paar Runden im Außenpool mit Blick auf die bläulich schimmernden Berge sorgen für Entspannung. Wer sich hier verwöhnen lässt, steht am folgenden Morgen wieder frisch und fit auf den Brettern.

Uta Buhr, dpa

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