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Bundesgartenschau in Potsdam

Blühende Landschaften garantiert

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"Orte am Fluss": Auf der Freundschaftsinsel mit Blick auf die Nikolaikirche können sich BUGA- Besucher auf die Spuren des Staudenzüchters Karl Foerster begeben.

Potsdam - Das Jubiläum "300 Jahre Preußen" rückt Potsdam auf den Besuchsplan vieler bildungsbeflissener Bundesbürger. Wer die ehemalige Residenz der Hohenzollern in voller Blüte erleben möchte, sollte aber noch mindestens bis zum Frühling warten.

Vom 21. April bis 07. Oktober läuft in Potsdam die Bundesgartenschau (BUGA) 2001, die sich gleich noch eines anderen Jubiläums würdig erweisen muss: Genau 50 Jahre ist es her, dass in Hannover die erste Ausstellung für Gartenfreunde ausgerichtet wurde.

Aus bescheidenen Anfängen hat sich die BUGA inzwischen zu einer Großveranstaltung entwickelt, bei der es längst nicht mehr mit der Präsentation einiger farbenfroher Blumenbeete getan ist. In Potsdam beläuft sich die Investitionssumme auf 307 Millionen Mark. Dafür sollen 2,5 Millionen zusätzliche Besucher in die Hauptstadt Brandenburgs gelockt werden - rund 200 000 mehr als bei der vorigen Gartenschau 1999 in Magdeburg.

Der BUGA-Park ist das Herzstück
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Von der Flugzeug- Tarnung zum grünen Strukturelement: Die Wälle auf dem BUGA- Gelände erinnern an die ehemalige militärische Nutzung des Areals.

Geprägt ist die diesjährige BUGA durch ihr dezentrales Konzept: Verschiedene Teile der Stadt sollen sich zu einem gärtnerischen Gesamtkunstwerk verbinden. Herzstück ist der BUGA-Park mitsamt der BUGA-Halle, wo die Pflanzen nur noch in Tausenden gezählt werden. Daneben sind auch die Innenstadt, die Ufer der Havel und die Feldflur in die Gestaltung einbezogen. Nicht zur BUGA gehören dagegen die bekanntesten Gärten Potsdams: der Park Sanssouci, der Schlosspark Babelsberg und der Neue Garten am Ufer des Heiligen Sees. Die sind bei Besuchern so beliebt, dass sie nicht extra herausgeputzt werden müssen.

Blumen statt Soldaten

Beim BUGA-Park wurde - nicht zum ersten Mal im Rahmen einer Bundesgartenschau - aus der Not eine Tugend gemacht: Das Gelände diente 250 Jahre lang dem Militär, zuletzt den Russen, die es alles andere als besenrein zurückgaben. So musste die mit Schrott und anderen unerwünschten Rückständen durchsetzte Erde abgetragen und durch Humus ersetzt werden. Dennoch soll nicht alle Erinnerung an das Vorleben des Areals getilgt werden: Die Wallanlagen, die früher zur Tarnung von Flugzeugen dienten, wurden wieder aufgeschüttet, um dem flachen Gelände optischen Halt zu geben.

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Last edited: tea 03.12.2004 16:07