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Prag ist eine Stadt mit vielen Attraktionen aus Historie und Gegenwart:

Kaffeehäuser, Kneipen und etwas Kafka

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Die Burg Hradschin und die Karlsbrücke stehen bei den Prag-Touristen stets besonders hoch im Kurs - da kann es beim Flanieren schon einmal eng werden

Prag - Prag ist eine der beliebtesten Hauptstädte Europas. Täglich drängen sich bis zu 100 000 Besucher durch die tschechische Metropole - viel zu viele für das verhältnismäßig kleine Stadtzentrum und die nah beieinander liegenden Sehenswürdigkeiten. Gemeinsamer Treffpunkt aller scheint die Karlsbrücke zu sein, auf der man in der Hochsaison nur noch geschoben wird.

Längst sind es dabei nicht mehr nur jugendliche Rucksacktouristen, die sich - sofern Platz ist - mit Gitarre und Skizzenbuch auf der Brücke niederlassen. Prag umwirbt jetzt auch verstärkt Geschäftsleute und betuchtere Reisende. Über zahlungskräftigere Touristen dürften sich allerdings auch die Taschendiebe freuen, für die Prag ähnlich bekannt ist wie für seine Architektur. Wer mit Fotoapparat und Stadtplan bewaffnet als Tourist weithin erkennbar ist, sollte stets ein Auge auf seinen Geldbeutel haben oder ihn am besten gleich im Hotelsafe lassen. Insbesondere an den bekannten Sehenswürdigkeiten, an denen das Gedrängel groß ist, versuchen die Taschendiebe - wie in jeder Großstadt - ihr Glück.

Auf der "Kleinseite" warten die meisten Sehenwürdigkeiten

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Künstler unterhalten die Passanten an vielen Ecken der Prager Altstadt, wie hier am Altstädter Ring

Die Karlsbrücke verbindet die Altstadt mit der so genannten Kleinseite Prags. Dort befinden sich viele der Sehenswürdigkeiten, die für die meisten Touristen ein "Muss" sind: die Prager Burg Hradschin, das Goldene Gässchen und die St.-Veits-Kathedrale. Wer die Brücke dagegen in Richtung Altstadt läuft, kommt geradewegs auf die Karlsstraße, an der sich ein Souvenirladen an den nächsten reiht. Marionettenhändler und Glasgeschäfte werben dort um Kunden; dazwischen drängen sich Kneipen, Kaffeehäuser und Restaurants.

Die Karlsstraße führt auf den Altstädter Ring, einen großzügig angelegten Platz, an dem neben dem alten Rathaus mit dem stündlichen Puppenspiel auch die St. Niklas-Kirche und das monströse Denkmal für den 1415 als Ketzer verbrannten böhmischen Kirchenreformer Jan Hus zu sehen sind. Von diesem Platz aus führen zahlreiche Straßen und Gassen in alle Richtungen - und es lohnt sich, ihnen einfach zu folgen.

Schickimicki-Meile und Yuppie-Kneipen auf dem Pariser Boulevard

Zum Beispiel dem Pariser Boulevard, der "Schickimicki"-Meile Prags, an der zahlreiche Stardesigner ihre Niederlassung haben. Auch Yuppie-Kneipen gibt es hier, hier das "Pravda", ein ebenso elegantes wie teures Lokal, an dessen Tischen der Gast schnell vergisst, ob er nun gerade in Prag, New York oder Berlin sein Mittagessen einnimmt.

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