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zurückblätternReisen im schwedischen Bäuchlein

40 Brücken verbinden Stockholms Gesplitter

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Dank Kurt Tucholsky auch in Deutschland fast jedem ein Begriff ist Schloss Gripsholm, das wie viele andere Schlösser den Weg zwischen Stockholm und Uppsala säumt

Am Ende der schwedischen Schlösserstraße erreicht man Stockholm. Die Stadt am Wasser wird sie gerne genannt oder auch das Venedig des Nordens. Tatsächlich breitet sich diese Stadt zwischen Ostsee und Mälarsee über 14 Inseln aus, 40 Brücken verbinden die Einzelteile des urbanen Gesplitters. 1254 von Birger Jarl gegründet, blühte Stockholm zunächst als Handelsmetropole mit engen Bindungen zur deutschen Hanse auf. Erst nach der Zerschlagung der Kalmarer Union, während der die Dänen in Schweden das Sagen hatte, erhob Rebellenkönig Gustav Wasa Stockholm zur Hauptstadt.

Protzige Glasfassaden und feine Einkaufszeilen

Heute ist Stockholm politischer und wirtschaftlicher Mittelpunkt des Landes. Das moderne Zentrum der 700 000-Einwohner-Metropole pulsiert auf Norrmalm. Mit protzigen Glasfassaden und feinen Einkaufszeilen gibt es sich ebenso weltläufig wie vornehm. Im Herzen der Stadt aber, auf einem verloren wirkenden Eiland zwischen all dem geschäftigen Treiben, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. In den verwinkelten Kopfsteingassen von Gamla Stan, der alten Stadt, herrscht eine Gelassenheit wie aus einer anderen Welt.

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Eine Insel der Ruhe bietet "Gamla Stan", die Altstadt der schwedischen Metropole

Gegenüber auf Djurg†rden lassen sich Aufstieg und Fall Schwedens als Großmacht sozusagen Schiff geworden begutachten: Im Wasa-Museum liegt das bis in das letzte Detail restaurierte Flaggschiff von König Gustav II. Adolf. Die Wasa sollte Schwedens Anspruch auf eine Führungsrolle in Europa untermauern, kenterte aber auf ihrer Jungfernfahrt am 10. August 1628 unter einer Windbö noch innerhalb des Hafenbeckens. Erst 1961 wurde sie gehoben, und heute riecht sie wieder ganz lebendig, nach Holz, Hanf und Pech.

Hinaus in den feuchten Vorgärten der Stadt

Doch bietet die Lage am Wasser nicht bloß geschichtsträchtiges: Wer Stockholm im Sommer besucht, sollte es den Einwohnern gleich tun und hinaus fahren in den feuchten Vorgarten der Stadt, in das Gewimmel von meist nur karg bewachsenen Felsbuckeln: Über 20 000 Schären sollen es sein, 20 000 Ziele für Wasserratten und Sonnenanbeter. An freien Tagen trifft man die halbe Stadt hier draußen. Es wird gefischt, gegrillt und gerne auch etwas mehr getrunken. Dann tauen die angeblich so kühlen Schweden richtig auf und wer nicht aufpasst, verpasst das Boot zurück in die Stadt. Was halb so schlimm ist: Die Nachfahren der Waräger und Svear feiern gerne bis zum nächsten Morgen mit.

INFORMATION: Schweden-Werbung für Reisen und Touristik, Lilienstraße 19, 20095 Hamburg, Telefon 040/32 55 13 55, Fax: 32 55 13 33.
E-Mail: info@swetourism.de
Internet: http://www.schweden-urlaub.de

Matthias Huthmacher, gms

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