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Teneriffa bietet Landschaft der Kontraste

Insel des ewigen Frühlings

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Vulkan als Touristenmagnet - der 3718 Meter hohe Pico del Teide ist der höchste Gipfel der Kanarischen Inseln.

Puerto de la Cruz - Zwei Superlative kann Teneriffa in jedem Fall für sich in Anspruch nehmen: Mit dem Gipfel des Pico del Teide in 3718 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und mit einer Fläche von 2057 Quadratkilometern ist die Insel die höchste und größte des gesamten kanarischen Archipels.

Teneriffa - Infos

Manchmal allerdings wird Teneriffa außerdem als die schönste der sieben sehr unterschiedlichen Schwesterinseln bezeichnet. Ob das tatsächlich stimmt, ist Ansichtssache - zumindest aber ist die landschaftliche Vielfalt auf Teneriffa enorm: Die bizarren Gesteinswüsten in der Caldera de las Ca¤adas stehen hier in einem aufregenden Kontrast zu den fruchtbaren Tälern, in denen ganzjährig Hibiskus, Weihnachtssterne und Bougainvilleen gedeihen.

Paradiesische Bedingungen für Windsurfer

Zu Teneriffas Vorzügen zählt das Klima. Der Atlantische Ozean ist hier stets angenehm warm: 18 bis 23 Grad Celsius werden im Sommer wie im Winter gemessen. Endlose, breite Sandstrände wie auf Gran Canaria findet der Urlauber allerdings kaum. Nur der Südwesten Teneriffas verfügt über einige ordentliche Badebuchten - und natürlich gibt es da noch den Vorzeigestrand der Insel: Für die künstlich angelegte Playa de las Teresitas östlich der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife wurde feinster Puderzucker-Staub sogar aus der Sahara herbei transportiert. An einigen Abschnitten der 350 Kilometer langen Küste erreichen die Passatwinde dafür regelmäßig eine Stärke von sieben bis acht - Windsurfer finden damit nahezu paradiesische Bedingungen vor.

Gofio - eine typisch kanarische Spezialität
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Künstlicher Traumstrand aus Sahara- Sand -Wellenbrecher schützen die Playa de las Teresitas nahe Santa Cruz.

Rund ein Drittel Teneriffas steht unter Naturschutz. Es gibt kaum Industrie, dafür aber wächst jede vierte in Deutschland verspeiste Banane auf der "Insel des ewigen Frühlings". Eine typisch kanarische Spezialität ist auch Gofio, das aus gemahlenem und geröstetem Mais hergestellt wird: Mit Mandeln, Honig, Zitrone und Rosinen wird aus der Paste ein leckeres Dessert. Wer zum Beispiel von Los Cristianos an der Südwestküste aus einen rund 20 Kilometer weiten Ausflug nach Granadilla ins Landesinnere unternimmt, kann dort die Gofio-Mühle direkt an der Plaza besichtigen und die Speise natürlich auch kosten.

Badebuchten mit künstlichen Stränden

Der Süden Teneriffas hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten enorm verändert. Früher herrschte hier eine unwirtliche Einöde aus kargem Lavageröll - heute erhebt sich an der Costa Adeje ein riesiges Ferienzentrum. Hotels reihen sich in Playa de las Américas und Los Cristianos an Appartement-Komplexe, Einkaufzentren und Kneipenzeilen. Die beiden Ferienorte sind inzwischen zusammengewuchert. Während Los Cristianos noch einen kleinen, alten Ortskern rings um die Plaza und den Hafen besitzt, ist Playa de las Américas am Reißbrett entstanden.

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Last edited: tea 03.12.2004 16:07