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Reisetipp: Phuket ist im Winter ein Traumziel

Tauchtouren und Elefanten-Safari

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Traumziel im Winter: Phuket

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Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Elefanten. Wo in Deutschland das Pferd seine Runden auf dem Reiterhof oder der Kirmes dreht, marschiert in Thailand der Dickhäuter durch den Dschungel. Wie vielerorts auf dem Festland, sind so genannte Trekking-Touren auch auf Phuket eine beliebte Attraktion für Touristen.

Elefanten spielen im Land des Lächelns seit Jahrhunderten eine bedeutende Rolle, sie gelten als Symbol der Stärke, als Zeichen königlicher Macht, und sie zieren buddhistische Kunst und Architektur. Wenn nicht in natura, so begegnet man ihrem Abbild in fast jedem der 30 Buddha-Tempel auf Thailands größter Insel.

Seeschildkröten als Strand-Attraktion

Phuket ist nicht einmal doppelt so groß wie die Fläche der Stadt München und hat 250 000 Einwohner. Die Provinz liegt rund eine Flugstunde südwestlich der Hauptstadt Bangkok. Nach der Angst vor der Lungenkrankheit Sars und Terroranschlägen auf südostasiatische Urlaubsorte ist die Insel längst wieder ein Traumziel für Leute mit Fernweh - es kommen immerhin mehr als drei Millionen Besucher im Jahr. Von Sars und Anschlägen blieb Phuket zwar verschont, doch auch hier gab es einen kurzen Nachfrageeinbruch, der die Haupteinnahmequelle Tourismus empfindlich traf.

Nicht zuletzt durch Sonderpreise lockten die Hotels die Urlauber aus aller Welt wieder an die Strände, die zu den schönsten des Landes zählen. An Phukets längstem Strand, dem von Pinien gesäumten Mai Khao Beach, geht von November bis Februar eine Attraktion an Land: Große Seeschildkröten kommen zur Eiablage in das Naturschutzgebiet.

Zur Jahreswende weitgehend trocken und angenehm warm

Auch Reisende sollten am besten den deutschen Winter als Zeitpunkt für einen Phuket-Urlaub wählen. Zur Jahreswende ist die niederschlagsreichste Zeit vorbei und das weitgehend trockene Wetter mit einer Durchschnittstemperatur von 24 Grad Celsius angenehm warm. Im März beginnt die Trockenzeit mit Temperaturen um 40 Grad, und ab Juni ist Regenzeit, die trotz heftiger Niederschläge auch ihr Gutes haben kann, weil die extreme Hitze vorbei ist.

INFO-KASTEN: Phuket

Fremdenverkehrsamt von Thailand, Bethmannstraße 58, 60311 Frankfurt (Tel.: 069/138 13 90, Fax: 069/13 81 39 50
Internet:

  • www.thailandtourismus.de
  • www.phuket-island.de

  • Ein Paradies für Taucher ist Phuket fast das ganze Jahr: Die glasklare Andamansee, die zum Indischen Ozean gehört, ist voll von spektakulären Riffen, Korallen und farbenprächtigen Meeresbewohnern. Wo heute Tauchboote das azurblaue Wasser durchfahren, segelten für hunderte von Jahren Entdecker, Missionare und Handelsschiffe. Sie legten in der Provinzhauptstadt Phuket-Stadt an, die im 19. Jahrhundert ihre beste Zeit gesehen hat.

    Bootsausflüge zu Nachbarinseln als Muss

    Zinn- und Kautschukbarone erbauten schmucke Residenzen und Handelshäuser im Kolonialstil. Obwohl heute gerne als beliebtes Einkaufsziel angepriesen, hat der Urlauber nicht viel verpasst, wenn er einen Bogen um das Städtchen macht. Wer allerdings keinen Stopp zum Einkaufen in Bangkok gemacht hat, findet auch in Phuket-Stadt seinen maßgeschneiderten Anzug oder Schmuck zum vergleichsweise kleinen Preis.

    Für viele ein Muss sind die Bootsausflüge vom Hafen aus zu einer der 39 kleinen Nachbarinseln: Rucksacktouristen strömen nach Ko Phi Phi, auf deren einsamen, weißen Sandstränden der Film "The Beach" mit Leonardo Di Caprio gedreht wurde. Und Geheimagentenfans lassen sich den berühmten "James Bond-Felsen" am Khao Tapoo nicht entgehen, der bei der Verbrecherjagd im "Mann mit dem goldenen Colt" zu sehen war.

    Chili-Schoten als Nationalgericht

    Der Süden Phukets ist Anlaufpunkt für die Touristen, denen ein ruhiger Urlaub nicht reicht. Entlang der Strände Patong und Karon gibt es zahlreiche Bars und Restaurants. Hier werden bereits als Frühstück die typischen, scharfen Nationalgerichte serviert. Wer beim Biss in Chili-Schoten oder Ingwer Tränen in den Augen hat, bekommt meist ein freundliches Lächeln eines Kellners geschenkt.

    Freundlichkeit und eine innerer Ruhe sind auch den einheimischen Elefanten-Führern angeboren. Sie bleiben auch dann noch gelassen, wenn es die Touristen im vier Meter hoch gelegenen Sattel längst nicht mehr sind: Wenn die asiatische Elefantendame ohne Rücksicht auf das menschliche Gepäck den Trampelpfad verlässt und lieber instinktgesteuert im Dickicht zur Mahlzeit verschwindet.

    Nach einem Holzfällverbot durch die Regierung waren auch die rund 200 Elefanten auf Phuket als Nutztiere praktisch arbeitslos. Ein ausgewachsenes Tier braucht aber rund 200 Kilogramm Futter pro Tag. Mit den Safaris arbeiten die sanften Riesen nun auch für ihren Unterhalt - und ermöglichen es den Thailand-Touristen, Phuket aus ungewohnter Perspektive kennen zu lernen.

    Von Andreas Albrecht, dpa - Fotos: dpa

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