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Unter dem Sternenzelt der tunesischen Wüste

So schön wie eine Fata Morgana

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Traditionelles Fortbewegungsmittel: Touristen können in Tunesien Dromedare für einen Ausflug in die Wüste mieten.

Wenn nachts in Tunis die Ruinen des legendären Karthago beleuchtet werden, scheint die einstige Großmacht für einige Stunden zu neuem Leben zu erwachen. Die tunesische Hauptstadt Tunis ist Wiege einer 3 000 Jahre alten Zivilisation, die nicht nur zu antiken Zeiten in Blüte stand.

Die Ölbaummoschee in der Altstadt, der Medina, stammt aus dem Jahr 732 und beherbergt die vermutlich älteste Universität der Welt. Im Bardo-Museum verbinden sich Orient und Okzident: Der ehemalige Harem aus dem 19. Jahrhundert beherbergt heute eine hervorragende Sammlung römischer Mosaiken.

Märchenhafter Charme aus 1001 Nacht

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Tunesien

Was die Mehrzahl der Touristen in das nordafrikanische Land lockt, ist aber weniger die Aussicht auf kulturelle Entdeckungen: 300 Sonnentage im Jahr verheißen ideales Urlaubswetter - nur zwei Stunden vom wechselhaften Mitteleuropa entfernt. Durch die Nähe der Wüste sind die Sommer zwar heiß, aber nie unangenehm schwül. Ein Aufenthalt in der Sahara ist sogar der Gesundheit förderlich: Im Heilklima bessern sich viele Beschwerden. Vor allem Asthma- und Rheumakranke wissen das zu schätzen.

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Blick von oben - die Fahrt mit dem Heißluftballon über die Sahara ist ein unvergessliches Erlebnis.

Wie kaum anderswo in Nordafrika verschmelzen im Künstlerdorf Sidi Bou Said auf dem Hügel oberhalb von Tunis märchenhafter Charme aus 1001 Nacht und die pittoreske Landschaft des Mittelmeers. Blendend weiße Häuschen kontrastieren mit reich verzierten blauen Türen, Fenstern und buntgekachelten Böden. Zur blauen Stunde, wenn die Sonne über der Bucht der Hauptstadt versinkt, ist es schön, über dem Meer auf der Terrasse des Cafés Sidi Chabaane zu sitzen und in Ruhe einen Thé à la Menthe, ein winziges Glas Pfefferminztee, zu trinken.

Türkisfarbenes Meer und weiße Sandstrände

Die Nordküste Tunesiens ist vom Tourismus noch weitgehend unentdeckt, dabei präsentiert sich die Korallenküste als Paradies für Taucher. In der malerischen Stadt Tabarka sowie dem östlich gelegenen Fischerort Bizerte stehen auch einige Unterkünfte zur Verfügung. Belebter und für Touristen komfortabler sind aber zweifellos die Badeorte an der Ostküste: Hammamet, Sousse, Port Kantaoui und die alte Hafenstadt Monastir. Die durch den Römerdamm El Kantara mit dem Festland verbundene Insel Djerba ist geprägt von ländlichem Charme mit unzähligen Palmen, Olivenbäumen und Getreidefeldern. Klares, türkisfarbenes Meer und weiße Sandstrände bilden die Kulisse für einen Badeurlaub aus dem Bilderbuch.

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Geändert am 14. März 1999 14:46 von mwege