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Zermatt am Matterhorn

Schweizer Kurort ohne Abgase

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Zermatt - In Zermatt ist bis heute vieles so geblieben, wie es zu den "goldenen Zeiten" des Alpinismus war: Viele Häuser aus dem 17. Jahrhundert schmücken das Bergdorf im Schweizer Kanton Wallis.

Ihre Südseite ist aus Holz gefertigt, um Wärme einzufangen, ihre Nordseite besteht aus Stein, um Kälte abzuwehren. Um sie vor Mäusen zu schützen, stehen die auch "Spieker" genannten Speicher auf aufgeschichteten Steinplatten. Voller Stolz zeigen die Einwohner ihren alten Ortskern und erhalten ihn der Nachwelt.

Auch Japaner lieben Zermatt

Trotz aller Ursprünglichkeit ist der Luftkurort in 1 620 Metern Höhe aber inzwischen so weltbekannt, daß im Werbeprospekt nach der deutschen Sprache gesucht werden muß: "Zermatt - The skier's paradise", "El paraiso del esqui", "Paradis du skieur", "Il paradiso dello sci" - und viele Zeichen, die fürs Japanische stehen dürften. Immerhin das Pferdetaxi wurde beibehalten, denn Zermatt ist frei von Abgasen. Der Ort duldet nur Solarbusse, Elektroautos und "Skicaddys" - Fahrräder mit Skiträgern, die wohl einmalig auf der Welt sind.

Wer die gut ausgebaute Straße Richtung Zermatt bis Täsch fährt, darf gratis parken, muß aber seinen Wagen stehenlassen und die letzten 4,8 Kilometer mit der Visp-Zermatt-Bahn zurücklegen. Die Fahrt mit der 1891 Betrieb genommenen Bahn ist ein Erlebnis für sich: Die Passagiere sitzen in großzügigen Panoramawagen und genießen die Aussicht und die 730 Meter lange Lawinengalerie.

Hauptattraktion Matterhorn
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Gewiß hätte Zermatt nicht seinen Bekanntheitsgrad, läge es nicht am Fuße des Matterhorns, jener schneeweiß glitzernden Felspyramide, die 4 477,5 Meter in die Höhe ragt, vier Grate hat und vier Flanken, drei Schultern und drei Dutzend zu durchsteigende Varianten. Am 14. Juli 1865 erfolgte die Erstbesteigung des Berges. Dabei ließen von sieben Bergsteigern vier ihr Leben. Bereits 1820 hatte der Tourismus in Zermatt begonnen, 1838 öffnete das erste Hotel mit drei Betten.

Heute gibt es 117 Hotels und 1 500 Ferienwohnungen, die mehr als 13 000 Gästen Platz bieten. Jeden Winter werden zwei Millionen Übernachtungen gezählt. Im Winter bringen 73 Bergbahnen und Skilifte insgesamt 60 300 Personen pro Stunde zu den 245 Pistenkilometern. Zu den Bahnen zählen unter anderem eine - auch "Alpin-Metro" genannte - unterirdische Standseilbahn zur Station Sunnegga in 2 288 Metern Höhe sowie eine Zahnradbahn auf den Gornergrat in 3 090 Metern Höhe.

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Last edited: tea 03.12.2004 16:07