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zurückblättern  ... Angeklagte glaubt an "Befehl des Teufels"

Kettensäge auf Vorrat gekauft

Daniel R. gab in seiner Erklärung am zweiten Prozesstag an, er habe auf der Flucht eine Kettensäge gekauft, "um gerüstet zu sein für weitere Befehle Satans". Ein "neues Zeichen" des Teufels sei jedoch ausgeblieben.

Nach Aussagen eines Vernehmungsbeamten hat die Frau direkt nach ihrer Festnahme erklärt, Satan habe sie verlassen. Es habe mehrere Pläne zum Selbstmord gegeben: Die Pulsadern aufzuschneiden sei verworfen worden, nachdem sie bei ihrem Opfer gesehen hätten, wie lange das Verbluten dauere. Weitere Pläne seien gewesen, sich in Dänemark zu erschießen, frontal mit einem Auto voll Benzin gegen einen Lastwagen zu fahren oder eine Überdosis Medikamente zu nehmen. In Apolda (Thüringen) hatten sie auch eine Apotheke überfallen, aber zu wenig Medikamente bekommen.

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Blutsauger im Café getroffen

Zu ihrem Weg zum Satanismus sagte die 23-jährige Manuela Ruda vor Gericht, sie habe mehrfach Kontakt zu Vampiren gehabt und sei dadurch nachhaltig geprägt worden. Ihren Ehemann lernte sie über eine Kontaktanzeige kennen. "Pechschwarzer Vampir sucht Prinzessin der Finsternis", soll darin gestanden haben. Vor rund zweieinhalb Jahren habe sie Satan ihre Seele verschrieben.

Ihr Ehemann wollte im Prozess ursprünglich von seinem Schweigerecht Gebrauch machen, reagierte dann jedoch spontan auf die Erklärungen seiner Frau. "Wenn man jemanden mit dem Auto überfährt, wird auch nicht das Auto angeklagt", sagte er den Richtern. An den genauen Ablauf der Bluttat will er sich nicht erinnern können. Er habe sich in einem Rauschzustand befunden. Erst als er die blutüberströmte Leiche sah, sei er wieder zu sich gekommen.

Es droht Sicherheitsverwahrung

Die Urteile sollen voraussichtlich am 31. Januar gesprochen werden. Den Angeklagten droht neben langen Haftstrafen die unbefristete Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus.

dpa, AFP; Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 16. Januar 2002 18:03 von jo

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