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Kathryn Bigelow hat Taliban-Drama im Visier

Los Angeles «Hurt Locker»-Regisseurin Kathryn Bigelow zieht es nach dem Irakkriegs-Drama möglicherweise mit einer Filmkamera nach Afghanistan.

Dem Branchenblatt «Hollywood Reporter» zufolge hat Bigelow Interesse bekundet, die wahre Geschichte über die Gefangenschaft eines US-Reporters in der Hand von Taliban-Kämpfern auf die Leinwand zu bringen. «The New World»-Regisseur Terrence Malick ist im Gespräch, das Projekt als Produzent zu übernehmen. Eine Entscheidung steht noch aus.

Im vorigen August sprach Bigelow noch davon, in diesem Jahr in Südamerika den Thriller «Triple Frontier» zu drehen, der in dem berüchtigten Grenzgebiet von Paraguay, Argentinien und Brasilien spielen soll, wo organisierte Kriminalität blüht.

Der Taliban-Stoff beruht auf den Erlebnissen und der Reportage «Held By The Taliban» des «New York Times»-Reporters David Rohde. Der Pulitzer-Preisträger war zusammen mit einem pakistanischen Kollegen im November 2008 in Kabul entführt worden. Nach sieben Monaten in der Hand von Taliban-Kämpfern gelang ihnen die Flucht.

dpa-infocom