pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Reise   » News  » Deutschland  » Gesundheit  » Katalog  » Recht  » Traumziele  » Tipps  » Galerie

Deutsche wollen weniger verreisen

Nürnberg Die Bundesbürger halten sich mit ihren Urlaubsplanungen bisher spürbar zurück.

Der Reisemarkt bleibe angespannt, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mit.

Für dieses Jahr seien knapp vier Prozent weniger Reisen geplant als ein Jahr zuvor. Und nur jede vierte geplante Reise sei auch schon verbindlich gebucht. «Die Anzeichen eines wirtschaftlichen Aufschwungs führen noch nicht dazu, dass die Verbraucher zu ihrem gewohnten Urlaubsverhalten zurückkehren», teilte die GfK in Nürnberg mit. Für das Reisejahr 2010 - es dauert von November 2009 bis Oktober 2010 - seien bisher 55,4 Millionen Urlaubsreisen ab fünf Tagen Länge geplant. Dabei steht bei der Wintersaison (November bis April) ein Minus von 3,1 Prozent und bei der Sommersaison sogar ein Minus von 4,1 Prozent.

Um in wirtschaftlich unsicheren Zeiten zu sparen, werden Ziele im Inland immer beliebter. Schon 2009 gab es hier ein Plus von 4,1 Prozent. Doch die Reisebranche profitiert davon nur begrenzt, denn oft handelt es sich um spontane Kurzreisen mit nur wenigen Übernachtungen. Außerdem organisieren sich die Urlauber ihre Unterkunft häufig selbst vor Ort oder übernachten bei Freunden - Reisebüros und Online-Portale werden nicht benötigt.

Reisefreudig zeigen sich weiterhin die Senioren: Die über 65-Jährigen planen in diesem Jahr zehn Prozent mehr Reisen als 2009. Profitieren dürften davon vor allem Kreuzfahrten, hieß es. Nicht einschränken müssen sich auch gut situierte Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 3250 Euro: Sie liegen mit rund sechs Prozent im Plus. Dagegen sind 37 Prozent der Deutschen im vergangenen Jahr ganz zu Hause geblieben und haben ihren Urlaub auf Balkonien verbracht. Für die Studie beobachtet die GfK das Mobilitätsverhalten von rund 20 000 repräsentativ ausgewählten Haushalten.

dpa-infocom